Samstag, 27. April 2019

Shiiiiitt

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Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei soll sich der 23-Jährige bereits während der Zugfahrt auffällig gegenüber weiblichen Reisenden verhalten haben. Zeugen berichteten, dass der Mann offenbar bewusst nur Frauen mit heller Hautfarbe belästigt, bedrängt und beleidigt habe.
Kurz nach dem Zughalt im Bahnhof Osnabrück-Altstadt ging der 23-jährige deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund gezielt auf die 20-Jährige Geschädigte zu und schlug ihr unvermittelt mit der Faust mindestens zweimal ins Gesicht. Zudem bespuckte er das Opfer und beschimpfte sie mit den Worten "Ich hasse alle deutschen Weiber"."






Mittwoch, 24. April 2019



Interessantes Video

Kanal kenn ich nicht, was da sonst gelabert wird also noch keine Ahnung - aber wahrscheinlich viel Boomertalk.   Aber in dem Video gibt es echt ein paar interessante Punkte.
Natürlich werden solange die Wasserversorgung halbwegs irgendwie funktioniert oder es ein paar Tage regnet NICHT 98% der Bevölkerung verschwunden sein.

Aber ja, man kann davon ausgehen das bei Zusammenbruch der Logistikketten und wenn der Strom weg ist Millionen von Menschen in Deutschland verschwunden sein werden.

- So ziemlich alle die auf Pflege angewiesen sind.

- Von den 22 Mio Rentnern die man jetzt hat wird es wahrscheinlich die Hälfte schon nicht mehr geben.

- Sobald die Lage sich richtig verfinstert werden vor allem die Ausländer die ersten sein die wieder nach Hause verschwinden. Die Leute Arbeitsmigranten aus den EU Ländern sind dann schon eine Woche nicht mehr zur Arbeit gekommen wenn die Türken die kein Flugzeug bekommen haben in ihren BMW heimfahren.

Danach wird es wenn es nicht wieder Gibs ohne Ende gibt keiner zurückkommen.  

10-15 Mio... +10 Mio Rentner,

 Danach kommen die ganzen anderen Überlebensunfähigen,  Alkoholiker, "Frauen mit Esstörungen", Leute mit Untergewicht und andere "dünne"... und Millionen von Menschen werden nach ner "harten Woche" bereits Selbstmord begehen.

Man kann also davon ausgehen das Deutschland innerhalb von 2 Wochen  "echter Probleme" - 30% seiner Bevölkerung "verlieren" wird. 



Sonntag, 21. April 2019

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Charlize Theron: My child I thought was a boy is... a girl! For the first time, the Hollywood actress reveals why her adopted child Jackson is wearing dresses. And her inspiration? Her own mother — who shot her father

  • Charlize, who lives in Beverly Hills, said Jackson is as much a girl as her sister 
  • 'Yes, I thought she was a boy, too,' Charlize agrees, briskly. 'Until she looked at me when she was three years old and said: 'I am not a boy!' 
  • Charlize grew up in Johannesburg, South Africa, and had tormented early years 
  • Her alcoholic and abusive father would regularly beat her mother Gerda 
  • When Charlize was 15 her mother shot her father dead in 'an act of self-defence' Dailymail "



 Hmmm könnte da vielleicht irgendetwas nicht in Ordnung sein? Der schwarze Junge wird  wenn er groß ist sicher gerne seine Kinderfotos herzeigen..


        Bevor er Drogen nimmt und sich die Pulsadern aufschneidet. 


Donnerstag, 18. April 2019

„Deutsche Tugenden“

Werte und Standards


Einem Auswanderungswilligen Freund in Russland habe ich diesen Artikel neulich geschickt.
Der Inhalt ist jetzt nicht das Thema sondern die Antwort die er mir geschickt hat war viel interessanter.

Ich habe einen Spruch gehört, dass „Deutschland dort ist, wo es Deutsch klingt“ Ich schaffe bei mir jetzt ein kleines Deutschland. Ich habe neulich gelesen im einem Artikel, dass man „wenn man schweigt nichts ändern wird“. Und wahrscheinlich, solange ich geschwiegen habe - darüber dass jemand die große Mülltonne vor unserem Haus immer auf die Strasse rausgeschoben hat ; ich habe selbst die Tonne zigmal zurückgeschoben - habe ich damit gar nichts geändert.
Jemand hat jedem Tag die Mülltonne auf der Strasse stehenlassen. Ich habe mich jetzt einmal bei der Hausverwaltung beschwert und die hat sofort Ordnung gemacht. Ich musste nur ein Paar E-mails schreiben. Das funktioniert!

Ich musste erst lachen über die Vorstellung das „Deutschland dort ist, wo sich Leute bei Ihrer Hausverwaltung beschweren“. Aber dann habe ich begriffen was eigentlich gemeint ist.
Es sind Normen und Standards die Jemand bereit ist an sich, der Gesellschaft (diese an sich), aber auch Produkten usw. zu akzeptieren.


Die halbe Welt will nach Deutschland weil - selbst bei dem erbärmlichen Zustand indem sich seine Gesellschaft und Ordnung befinden - die Standards immernoch höher sind als da wo sie herkommen. Diese Standards sind niedrig weil die Kulturen und Gesellschaften dieser Länder schlicht geringere Ansprüche, und anderes Selbstverständnis haben.





Nun gut, schauen wir uns die „Deutschen Tugenden“ mal an...Wir kommen hier zum lange untergegangenen Preussen zurück, denn der erste richtige Deutsche Nationalstaat war das Kaisserreich unter Führung des Königreich Preussen. - Manche würden eh sagen das Preussen und seine Eliten war so ein Deutsch/Baltisch/Russischer Mischkram war, und mit uns Bayern und Schluchtenscheissern hat das ja soviel nicht zu tun usw. aber gut, schauen wir uns an was Bolschewikipedia dazu sagt.

„ Beispiele vorwiegend militärischer Bedeutung

Ursprünglich galten die preußischen Tugenden lediglich für das Heer und wurden erst später von der preußischen Gesellschaft, die sich selbst zunehmend am Militär orientierte, übernommen. Charakteristisch für das preußische Gesellschaftssystem war eine strenge Hierarchie. So galten Treue, Selbstverleugnung zugunsten von Staat und König („Wer auf die preußische Fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selber gehört.“), Tapferkeit ohne Wehleidigkeit („Lerne leiden, ohne zu klagen“), Unterordnung, Mut und Gehorsam (jedoch nicht ohne Freimut) als erstrebenswert. (Selbst)disziplin, eine unerlässliche militärische Tugend, umfasste auch Härte, gegen sich noch mehr als gegen andere.

Beispiele gesamtgesellschaftlicher Bedeutung

  • Aufrichtigkeit
  • Bescheidenheit
  • Ehrlichkeit
  • Fleiß
  • Geradlinigkeit
  • Gerechtigkeitssinn („Suum cuique“ = Jedem das Seine)
  • Gewissenhaftigkeit
  • Ordnungssinn
  • Pflichtbewusstsein
  • Pünktlichkeit
  • Redlichkeit
  • Sauberkeit
  • Sparsamkeit
  • Toleranz
  • Unbestechlichkeit
  • Zurückhaltung („Mehr sein als scheinen!“)
  • Zielstrebigkeit
  • Zuverlässigkeit
----------------------------


Manche werden jetzt lachen das „Toleranz“ als eine preussische Tugend auf der Liste steht, viel davon ist mit dem „alten Fritz“ verbunden, der hat Religionsfreiheit in diesem Preussen eingeführt, der zum Beispiel Juden sich ansiedeln ließ, wenn sie genug Kohle hatten, und natürlich mit einem Aufpasser der in der Synagoge zuhört was sie so von sich geben.

Nun, viele dieser Werte sind in der christlichen Religion begründet, weswegen die spätere Normierung davon in ganz Deutschland, über mehrere Generationen letztendlich keine große Überraschung war.

Die Konditionierung zu all diesen „Tugenden“ im Verhalten der einzelnen, sorgte für den wirtschaftlichen Erfolg und hohen Lebensstandard Deutschlands im Kaiserreich, die schnelle Wiederbewaffnung und anderes in der Zwischenkriegszeit, und den Wiederaufbau inklusive Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg, die man nur mit Japan und Spanien vergleichen kann. Eine Ordnung fixiert auf Ziele, und eine Bevölkerung die letztendlich bescheiden, fleissig und sparsam malocht, im Extremfall halt eben nur um des Malochens willen. Aber am Ende reicht das...
15 Millionen Nettosteuerzahler halten Deutschland und dahinter noch halb Europa über Wasser... Unglaublich wenig Leute...

Viele Ausländer aber oft auch Deutsche die sich als „Patrioten“ bezeichnen würden bauen sich geistige Lebkuchenhäuser von ihrem Deutschland.
Mindestens so sauber wie die Schweiz, mit pünktlichen Zügen, klimatisierten Bussen, und Fabriken wo fleißige Leute und kluge Ingenieure noch Mercedes W124 und andere tolle robuste Sachen die ewig halten herstellen usw. 

Warum ist das nicht so? Wieso sind Deutschland Dinge gesamtgesellschaftlich toleriert und akzeptiert die man früher abgelehnt hat? → Werteverfall

Wie wirkt sich der Werteverfall der Gesellschaft für den einzelnen und auf die Wirtschaft aus? Nun... ähem schlecht. Wenn wir also wissen wollen wer uns einbrockt müssen wir einfach sehen wer was mit welchem Mitteln propagiert...

Im Prinzip wird jeder Wert der Liste permanent „attackiert“ und den Leuten „schlechtgemacht“. Die maßgeblichen Kanäle wo Einfluss ausgeübt wird sind mal wieder die Medien und die Schulen.

Aufrichtigkeit: Puh zu seinen Haltungen stehen, zu seinen Fehlern. - „Ich sag besser jetzt nix dazu“
Frame&Shame.
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Bescheidenheit: Minimalismus, mit wenig zufrieden sein. - Aber auf keinen Fall! Das ist nicht genug! Kauf mein Produkt damit du nicht Scheisse bist!
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Ehrlichkeit: „Der Ehrliche ist der Dumme“
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Fleiß: „Wer viel arbeitet soll auch viel zahlen!“
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Geradlinigkeit: „Rumeiern“
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Gerechtigkeitssinn: „Jedem das seine“ - Worüber redet man gerade wieder? Enteignungen? Für wen?
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Gewissenhaftigkeit: „Jetzt sei doch nicht so ein Streber und Langweiler, rauch mal ne Tüte und entspann dich da hinten mit Aids-Chantal“
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Ordnungssinn: „Sieht ja voll spießig aus, macht doch mal was kreatives, schmiert alles mit Scheisse ein!“ „Passen diese FlipFlops zu meinem umgedrehten Baseballcap?“
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Pflichtbewusstsein: „Warum soll ich das machen?“ „Weil es dein Job ist?“
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Pünktlichkeit: „Ich bin invididuell, was interessiert mich wie lange jemand auf mich warten muss?“
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Redlichkeit: Klar behaupten wir als Wissenschaftler nur und schreiben was wir auch beweisen können...
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Sauberkeit: Wenn du den gelben Sack suchst, hab ich vorher in den Trinkwasserbrunnen geschmissen...
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Sparsamkeit: „Sparer sind Loser“ Lebe jetzt zahle später. 72 Raten für ein Telefon sind doch ok.
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Toleranz: Ach was, nur weil da sich ein paar Leute gerade auf dem Platz abgestochen haben, ist doch kein Grund sich aufzuregen, das sind fremde Kulturen. Wir können soviel von ihnen lernen, ich weiß nicht wer in die Dusche geschissen hat.
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Unbestechlichkeit: Wahrscheinlich das einzige was noch „Deutsch“ an Deutschland ist, zumindest in Behörden gibt es keine richtige Korruption. Es kostet sowieso alles Geld und niemand will zweimal bezahlen. Und die Leute die eingestellt werden interessiert Geld nicht sondern das sie Leute gängeln und nerven können.
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Zurückhaltung („Mehr sein als scheinen!“): Bling Bling, schau auf mein fettes Facebookprofil
Zielstrebigkeit: Vielleicht, so oder so.
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Zuverlässigkeit: „Der Scheck ist in der Post, vertrauen Sie mir!“
 

Man hat in Gesellschaften interne und externe Ordnungssysteme die auf Verhalten positive oder negative Rückmeldungen geben. Für die „Arbeiterklasse“ war es ein Makel keine Arbeit zu haben. „Wer nicht arbeitet ist ein Assozialer“ ob er nur ein Drückeberger ist, oder ein „Pfeffersack“ der Faul im Büro im weißen Hemd rumsitzt anstatt nach Kohle zu buddeln. Dieser „Standard“ gilt nicht mehr, Faulheit wird im Sozialstaat honoriert und belohnt. Und man redet jetzt von so unnatürlichen Dingen wie „Work-Life-Balance“ während die Leute dein T-Shirt gemacht haben unter ihrem Nähmaschinentisch schlafen. Fleiß wird bestraft. Das hat mehrere Folgen: Die Motivation sinkt, die Produktivität sinkt, aber auch der persönliche Wohlstand der einzelnen. Woran dann natürlich der Arbeitgeber schuld sein soll... Das Absenken eines Standards, die Bekämpfung einer „Tugend“, senkt andere Standards. → Dominoeffekte treten ein.


In Osteuropa ist eine typische Politikerparole „Korruption zu bekämpfen“: Was nur mehr schlecht als recht irgendwo funktioniert...
Warum? Korruption gibt es vor allem dort wo es in der Bevölkerung und der Gesellschaft als "Normalität" akzeptiert ist. Damit man etwas bekommt muss man etwas geben, etwas das normal nicht so einfach geht, mit etwas das man normal nicht so einfach bekommt.
Deswegen existiert sie in allen postkommunistischen Gesellschaften. Deutschland ist hier anders, der Staat hat nämlich ein „Monopol auf Korruption“ deswegen kostet sowieso alles Geld, niemand der schon bezahlt hat, sieht ein etwas draufzulegen. Deswegen gibt es keine Akzeptanz dafür. 

Aber schauen wir mal, in den letzten 50 Jahren hat man in den USA und Westeuropa Sturmgeschütze gegen die Tugenden aufgefahren, und das passiert vor allem in der Gestalt von sogenannten „Linken“, die den Trick aller Marxisten anwenden und eine Abwesenheit von Moral als „Moral“ verkaufen. 
„Tugenden“ enstehen in der Regel in hierarchischen, autoritären Strukturen und Ordnungen. Sei es das alte Japan, eine Armee, ein Mönchskloster oder eine Diktatur mit Polizeistaatcharakter welche diese Ordnung aufrecht erhalten. Und der Sinn der „Tugenden“ ist auch, das der Untertan diese Werte und Normen nicht hinterfragt, das macht das Leben für den Herrscher einfacher, aber eben auch für den Beherrschten.
Ziel des Marxismus ist die Subversion, und die Zerstörung der damaligen Ordnung und der Herrschenden zur Zeit von Marx – die Tugenden können nach der Revolution wiederkommen wenn man sie gebrauchen kann. 
So das ursprüngliche Ziel. Das Problem ist nur, die Herrscher und die Ordnungen die Marx bekämpfen wollte gibt es schon lange nicht mehr...Die "Linken" - Right is Right and Left is Wrong sind bereits „Politiker und Eliten“ d.h. sie „haben gewonnen“, Sie begreifen es nur nicht, deswegen nimmt die Subversion kein Ende, auch wenn sie dabei die Strukturen für den eigenen Machterhalt zu schwächen und zu zerstören, was eine tolle Sache ist.

Die Gesellschaft hat selbst keine „Abwehrreflexe“ gegen die Subversion, die Institutionen welche die Bevölkerung kontrollieren sollten sind „gedreht“, Staat, Bildungssystem, Kirchen, Medien.
Der als Untertan konditionierte hat diese nicht zu hinterfragen, und der NPC weiß ja das die feinen Leute besser wissen was richtig für Ihn ist, eine andere Meinung kann ihm nur verordnet werden, und die KI ist auch bei NPC noch nicht so weit das da selbst was rauskommen würde.
Somit steht das Individuum alleine mit seinen Normen und Werten da.

Man könnte jetzt den Bequemen weg gehen und sagen „dann bastel ich mir halt gleich ganz neue Tugenden“ aber man darf nicht vergessen das diese Sachen in vielen Kulturen oft gleich oder ähnlich sind bzw. als „das Gute“ definiert, weil es sich eben als positiv rausgestellt und normiert hat, eine Entwicklung über einige tausend Jahre. 
Wer also nicht Enablen und unterstützen will, der muss also „mit gutem Beispiel“ vorangehen und sehen das er für sich und seine Umgebung die Strukturen „dahin dreht“ wohin sie sollen.

Das bedeutet die Ansprüche an sich selbst erhöhen, die Standards für sich höher zu setzen, aber auch die für das was man aus Faulheit und Bequemlichkeit bereit ist zu akzeptieren und zu tolerieren zu reduzieren... Und sei es wenn man sich nur über den Hausmeister der seinen Job nicht macht beschwert.

Montag, 15. April 2019

Nahrungsmittelvorsorge:  

"Boomers Notvorrat."


Hier die Liste des Deutschen Ministeriums für Landwirtschaft, bzw. „Bundesamt für Bevölkerungsschutz (lol) und Katastrophenhilfe“ oder welchen Namen sich der Laden sonst gibt.
Daraus eine Anleitung zur „Nahrungsmittelvorsorge“ die „empfohlen“ wird für 10 Tage bei 2200kcal..
Angelehnt ist sie an die Ernährungsempfehlungen der DGE, welche sich im Prinzip auf die Propaganda aus dem 3. Reich stützt, weil man wegen der Fett und Eiweisslücke die Leute dazu erziehen wollte möglichst wenig davon zu konsumieren. Wenn dir die Franzosen keinen Weizen mehr für deine Semmeln verkaufen musst du den Leuten erzählen das Vollkornbrot gesund ist.

Eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten dieser Liste heute und wie Praktikabel das ganze ist. - Die groben Mengenangaben für die einzelnen Produkte spare ich mir.

3,5kg Getreideprodukte, Brot und Kartoffeln:


- Vollkornbrot
Es schmeckt nicht jedem, aber es ist sehr billig, industriell herzustellen und es macht satt. Eingeschweißt hat es eine hohe Haltbarkeit, in Konserven kann man es 10 Jahre liegen lassen.
Ein paar Dosen gehören also in jeden Vorrat.

Zwieback&Knäckebrot:
Beides ist trocken gelagert ebenfalls Ewigkeiten haltbar.

Nudeln&Reis:
Sehr geringe Mengenangaben in der Empfehlung. - Sowohl Pasta als auch Reis sind ungekocht im Prinzip unbegrenzt haltbar, es ist fast unmöglich „zuviel“ davon eingelagert zu haben. Zumal beides heute auch viel mehr zu den Ernährungsgewohnheiten der meisten Leute passt, als 1945.

Hafer&Getreideflocken:
Haferflocken sind ne gute Sache, haltbar und billig, ein sättigender Kohlehydratelieferant, aber sie enthalten auch im Gegensatz zu dem ganzen anderen Getreidekram viel Proteine. Ebenso wie Mehl sind die Haferflocken und der ganze Müslikram recht anfällig für die Lebensmittelmotte. Man sollte wenn man davon was für „später weglegen“ will, diese Dinge in Quarantäne haben.

Kartoffeln, roh:
Altdeutsch, Kartoffeln Kartoffeln Kartoffeln... Stehen vermutlich auf der Liste weil kleiner Sack Kartoffeln in vielen Haushalten eh auf dem Speiseplan stehen. Wenn man sie mag ist da nichts falsches dran. Als Vorratshaltung taugen sie für moderne Haushalte wenig, ihre Haltbarkeit ist solang man keinen passenden Kartoffelkeller hat vglw. Gering. Ebenso wie ihr Kaloriengehalt. 100G ungekochter Reis 350kcal, 100g Kartoffeln ca 70... In Deutschland werden sie traditionell viel gegessen weil sie früher das „billigste“ waren, und viele sie selbst angebaut haben. Das ist alles vorbei, dazu sind sie sogar noch vglw. Teuer, im Gegensatz zu Weizenmehl in der 405 Qualität für „Feingebäck“... Ein absolutes Luxusgut für DGE Begriffe.. Weswegen man die Kartoffeln für nen langfristigen Vorrat völlig ignorieren kann.

Gemüse&Hackfrüchte 4 Kilo:


Bohnen in Dosen:
Welche Farbe sie haben sollen wird nicht genannt, die roten Kidneybohnen enthalten mehr Protein, sind also den Grünen vorzuziehen. Bei falscher Konservierung oder Fehlern kann es hier zu Botulismus kommen, diese Konserven sollten also rotiert bzw. verbraucht werden. 

Erbsen/Möhren in Dosen:
Wenig Nährwert, wenig Vitamine, und schmecken aus der Dose wirklich echt abartig. Ist zwar billig, aber nimmt nur Platz im Regal weg.
Rotkohl in Dosen/Gläsern; Sauerkraut in Gläsern:
Nimmt vglw. viel Platz weg, enthalten aber Vitamin A und C, lange haltbar und sättigend, und auch kulinarisch verwertbar.
Spargel in Gläsern:
Ein völlig nutzloses Gemüse, deswegen war das in den 50ern Jahren auch „Luxus“ sowas zu fressen. Jede Brennnessel hat mehr Nährwert. Uninteressant zur Vorratshaltung.
Mais in Dosen:
Relativ viele Nährstoffe, billig, kann man machen.
Pilze in Dosen:
Nicht soviel Kalorien, aber vglw viele Vitamine, und kulinarisch in der Regel als Beilage gut zu nutzen. Also ja.

Gurken im Glas:
Essiggurken oder Osteuropäisch in Salz...Zwar vglw wenig Kalorien, aber Mineralstoffe, und geschmacklich kann man manche Mahlzeiten mit „aufpeppen“. Schaden also nicht.
Rote Beete/Zwiebeln frisch:
Rote Beete gilt dasselbe wie Rotkohl, Zwiebeln hat man sowieso im Haus, Nicht lebensnotwendig, aber zum Kochen wichtig. Als Ersatz wenn Frisch nicht geht, sollte der Prepper sich also ein paar Röstzwiebeln in den Vorrat legen.


Tomaten sind im Vorrat nicht vorgesehen. Wohl zu exotisch...


Obst 2,5kg

Kirschen/Birnen/Aprikosen/Mandarinen/Anananas in Dosen:
Haben aus nicht nachvollziehbaren Gründen relativ viel Platz in der Liste. Meist ist zusätzlicher Zucker in der Konserve mit drin, nun ich würde hier nach Geschmack gehen, ein paar davon dürfen durchaus in den Vorrat, sie sind süß sorgen für Abwechslung, und man kann die auch als Desert oder sowas essen, das hebt die Stimmung. Und im Notfalls trinkt man auch das Wasser mit....
Rosinen, trockene Pflaumen:
Hier gilt im Prinzip dasselbe, etwas mehr „Trockenobst“ als das im Vorrat schadet aber nicht, Nährstoffe und ein sättigendes Fingerfood. Gibts in guter Qualität in größeren Säcken in der Regel in den „Internationalen“ oder russischen Geschäften und weniger oder teuer beim Discounter.
Haselnusskerne:
Keinen Schimmer warum nur die draufstehen und sonst keine Nüsse, wahrscheinlich Angst vor „Blausäure“ oder so Boomerzeug... Nüsse sollte man viel mehr haben, vglw. Teuer, enthalten aber Proteine und Magnesium, und auch Fett, und können in der Regel sofort gegessen werden. Nehmen.
Frischobst:
Ferner empfiehlt man 750g Frischobst, nun so frisch das halt nach 10 Tagen noch ist, sowas ist Teil von regulären Einkäufen und hat nicht wirklich was mit Vorratshaltung zu tun.

Getränke: 20l

Mineralwasser 20l, ein Fläschchen Zitronensaft, Tee und Kaffee. - Für eine Person und 10 Tage sind 20l sehr knapp. Wasser gilt wie auf dem alten Blog geschrieben: Je viel desto gut. Deswegen sollte die Menge hier nach oben angepasst werden.
Alkohol gehört als Tauschware und zu Desinfektions und anderen Gründen in jeden Vorrat, bei Wassermangel aber bekanntlich eher kontraproduktiv.

Milchprodukte:

H-Milch 2L +500g Hartkäse:
Ziemlich wenig eigentlich, Mineralwasser in Flaschen ist oft teurer als Milch, und H-Milch heißt das sie haltbar ist, davon sollte man also mehr haben, zumal Milch viele Proteine und anderes hat, möglichst hoher Fettanteil ist an sich gewünscht, aber da man die rotieren muss, sich daran orientieren welche einem schmeckt.

Fisch/Fleisch/Eier:

Gleich 1,5! Kilo empfiehlt die DGE... ach doch soviel.
Thunfisch/Sardine/Hering in Dosen:
Am besten in Öl statt im eigenen Saft, Jahrelang haltbar, sehr viele Nährstoffe, Kalorien usw. auch kulinarisch schmackhaft verwertbar gehört in jeden Vorrat, und zwar mehr als 230gramm 

"Wiener Würstchen im Glas":
 Lecker ist meistens was anderes, aber peppen Eintöpfe etc. und halten lange, Vorratsgeeignet also.
Corned Beef:
Nur das Corned Beef? Fleisch ist bekanntlich der Nährwertkönig, also muss davon soviel in den Vorrat wie man Essen kann + extra zum Tauschen oder später essen etc. Vollkonserve in der Büchse, neben CornedBeef und Spam (Frühstücksfleisch) ist aber insbesonder „Jola Rindfleisch“ früher BALM geeignet, in Russland nennt man das Tuschonka und ist Standardmilitärration (quali aber weit nicht so gut wie jetzt hier), kann kalt gegegessen werden, und taugt auch als Frischfleischersatz für Nudelgerichte, Suppen etc. etc. etc.

Dauerwurst (z.B. Salami): 250g
Hat man in der Regel eh im Haus. Stangensalami trocken gelagert hält aber locker 6 Monate, und wird dadurch sogar besser.

Kalbsleberwurst/Dose:
Kleine Wurstkonserven sind auch Nobrainer.

8 Eier:
Frischware, langfristiges Haltbarmachen von ganzen Eiern ist zwar möglich, aber vglw. Umständlich. Sind aber bekanntliches echtes „Powerfood“.


Fette&Öle:

Streichfett&Öl: Nun Margarine braucht bekanntlich weniger Kühlung als Butter, schmeckt aber nach Margarine, Butterschmalz hält fast genausolange und schmeckt in der Regel besser. Die Haltbarkeit von Pflanzenölen in Flaschen ist recht lange und es wird nicht so schnell ranzig, weswegen man hier auch mehrere Flaschen als nur einer angefangenen haben sollte.


Fazit: 


Wie man sieht ist diese Liste daran orientiert worden was möglichst viele alte Leute eh in ihrem Warenkorb und „zuhause“ haben, und nach den Ernährungsgewohnheiten und Empfehlungen von irgendwann aufgestellt. Dennoch wird diese Liste bei Prepper-Lapern immer wieder empfohlen und kritiklos weitergeleitet weil sie ja von einer „offiziellen Stelle“ kommt und damit offiziellen Charakter hat.
So ein Vorrat ist sicher besser als gar kein Vorrat. Die Liste ist allerdings relativ lang und umständlich für nur einen Minimalvorrat für 10 Tage. Als Grundstock sind lang haltbare Lebensmittel mit viel Energie wichtig. Die sind hier eher unterrepräsentiert, und wenn man mit mehreren Personen planen will muss man da auch anders ran.
Also: Zuviel Gemüse mit wenig Nährwert auf der Liste: Also mehr Fleisch, mehr Fett, mehr Pasta mehr Nudeln.
Was imho ganz fehlt:
„Fertiggerichte“ - Am besten welche die notfalls kalt gegessen werden können, es gibt Gründe warum man auf den Vorrat zurückgreifen muss, und das heißt nicht immer das man Zeit zum Kochen haben wird. Auch wenn man was „zum mitnehmen“ braucht, gehört sowas ins Sortiment.
Nahrungsergänzungsmittel:
Die meisten Armeen haben auch entweder Tabletten oder Getränkepulver mit zugesetzten Vitaminen und Mineralstoffen in der Ausgabe. Bringt das was? Ja natürlich, Mangel kommt von Belastungen, Stress und Bewegungen, und ob das Essen heute da grad alles drin hatte? Wahrscheinlich nicht. Natürlich werden die Medien nicht Müde zu sagen die letzten Jahre das man davon die Pfoten lassen soll, sondern lieber Kindern ohne Zähne Fluoridtabletten geben
Süßkram/Schokolade etc.:
Obst und Nüsse sind nett, aber Schokolade ist nicht umsonst in jeder Militär-Packung. Schwarze Sorten ohne Nüsse werden nicht schnell ranzig, können mit Milch auch als Getränk konsumiert werden.


Freitag, 12. April 2019


Alte Artikelreihe: Umziehen von Google+ hat Formatierung versaut, wird später gerichtet. 

Die ersten 10.000€  -   "Poor mens Economics" in  Deutschland. 

Ok, nachdem mich dieser Artikel über "Vermögen" und Anlegen neulich ein bisschen getriggert hat, werde ich eine kleine Reihe zu diesen Themen schreiben. allerdings von unten, praktisch und aus der Mikroperspektive.
Hier sind ja ein paar Leser vom alten PC Blog, und was wir uns eigentlich vergegenwärtigen müssen, ist das der Collaps in mehrfacher Hinsicht schon angekommen ist, er ist bereits in mehrfacher Hinsicht Realität, den meisten fällt es nur nicht auf weil es bereits manifestiert ist und Politik und Medien in Deutschland all ihre Kraft aufbringen um die Illusion aufrecht zu erhalten es wäre anders.
- Seit 10 Jahren, wenn nicht bereits seid 18 Jahren befindet sich Deutschland in einer Sozio-Ökonomischen Dauerkrise, die Leute die jetzt jünger sind kennen es bereits gar nicht mehr anders. Die letzte "Boomphase" in der Realwirtschaft hatten wir Ende der 90er Jahre, diese war spätestens im Frühjahr 2000 mit dem Platzen der .com / "New Economy" Blase zuende, und 9/11 knallte hier einen globalen Sargnadel hinein. Seitdem tritt man real auf der Stelle.
- Davon begleitet haben wir einen kulturellen Zusammenbruch, die "Revolutionen" der End-60 und die Gehirnwäsche begann endgültig durchzuschlagen in allen Bereichen des Westens. Die "konservative Revolution" und die "geistige Wende" die konservative Theoretiker die es kommen sahen noch beschworen haben blieb aus, weil bereits niemand mehr da war der sie hätte durchführen können. Die Exzesse dessen sind für jeden offensichtlich und ziehen sich bis ins Privatleben. Hier kann nur jeder einzelne etwas dagegen tun indem er für sich selbst einen Gegenpol dazu bildet.
- Die BRD selbst zeigt bereits ihre Auflösungserscheinungen, die Parteien der "repräsentativen Demokratie" sind eine Shitshow. Die Staatsquote hat den Level sozialistischer Staaten erreicht, gleichzeitig kann und will selbiger Staat nichtmal mehr seine Grundfunktionen wahrnehmen.
Der Frosch wird langsam gekocht und merkt es nicht, aber all diese Bereiche sind bereits in der Erosion, Stück für Stück werden sie weiter abgetragen bis sie durch etwas anderes ersetzt werden werden.


  1. Bestandsaufnahme, Einkommen und Vermögen "junger Beschäftigter".
    "Studie des DGB zu unter 35-JährigenFast ein Drittel arbeitet ohne Festanstellung" In regelmäßigen Abständen kommen die Studien zum Thema "junge Beschäftige" erst bis 30, jetzt bis 35. Meist die übliche Tränendrüse des DGB, aber die Zahlen sind imho durchaus glaubwürdig. - Nur 30% verdienen überhaupt ein Bruttogehalt über 2500€ , 30% nichtmal 1500€, der Rest ist dazwischen, feste Anstellung sind ebenfalls rar, "Flexbililität" ist gefragt, Dauerprobezeiten, Befristungen, Zeitarbeit, Wenig bis keine Aufwärsmobilität. Und angesichts des Zustands und des Leistungsvermögen haben Arbeitgeber auch nur wenig bis kein Interesse hier irgendetwas zu ändern. - Das betrifft natürlich nur die Beschäftigen mit Arbeit, es gibt nämlich noch mehr Leute, die schieben sich durch hauptsächlich wertlose Studien und Praktikas und verbringen ihre 20er auf Sparflamme in "Beschäftigungssimulation" - der Rest scheisst drauf kassiert HartzIV und die Zuckerl holt man sich aus dem Millieu, also Kriminalität und Schattenwirtschaft.
    Wie im ersten Artikel schon angesprochen kommen wir zu Vermögensverteilung, die ersten 20% in Deutschland haben laut Zahlen der Bundesbank im Schnitt 5 Riesen Schulden, die nächste Stufe 20-40% hat maximal 13.000€, Gesamtvermögen, also alles, Cash, Auto, Immobilie usw... Damit man also besser dasteht als 40% der Bevölkerung muss man über diese 13.000€ kommen, oder noch drastischer ausgedrückt, wer über keine 10.000€ in Cash verfügt ist in Deutschland "Abschaum" bzw. "Leibeigener des Staates".
    Warum? Wer dieses Geld nicht hat, der hat mit die teuersten Opportunitätskosten die ihn unten halten werden, er braucht für fast jede Anschaffung einen Kredit, er hat keine finanziellen Reserven für kleinere Notfälle, bei Gehaltsausfall hat man keine Optionen außer gleich bei irgendeinem Amt betteln zu gehen. Arbeitsplatz wechseln geht mangels Mobilität nicht, wer kein Geld hat kann sich keinen Umzug leisten, und nichmal die Kaution für eine Mietwohnung. Sich notgedrugen selbsständig machen wir ebenfalls schwierig, kein Startkapital, keine Rücklagen für Bürokratie, und bei nem kleineren Rechtsstreit kann man nichtmal nen Anwalt bezahlen. Mit anderen Worten, man ist ziemlich am Arsch.
    Ziel kann es also nur sein, dieses Zustand möglichst schnell zu ändern um daraus zu kommen wenn man sich nicht damit arrangieren will. - Wer also nicht zufällig mit Bitcoins Glück hatte und diese Dinger zu Bargeld oder Realwerten gemacht hat, dem wird nur eine Möglichkeit dazu bleiben. Sparen und zwar durch Minimalismus und Konsumverzicht. Und hier sind wir ganz nah schon dran am "Überleben". - Ich werde dazu zu verschiedenen Bereichen also ein paar Sachen schreiben.

Schritt 1. "Macht kaputt was euch kaputt macht - Feste Monatliche Ausgaben"
Feste monatliche Ausgaben fallen jeden Monat an, das Problem ist wenn man nichts dafür bekommt, vor allem Zeug das man weder braucht, noch zu etwas nutzlos ist. Für die Sachen die man braucht ist die monatliche Zahlung auch meist die teuerste, die quartals, halbjahres oder Jahreszahlung sind meist billiger.

Die Frage "was braucht man?" ist im einzelnen sicher individuell zu beantworten, aber im Prinzip ist alles Luxus.


Versicherungen: "brauchen" tut man eigentlich nur eine Haftpflicht (= Billig, 50€ im Jahr oder so), und eine Berufsunfähigkeitsversicherung, letzere ist meist extrem teuer, wer gefährdet ist zahlt leicht 100€ pro Monat, d.h. wer kein Geld verdient oder hat der kann sie sich das gar nicht leisten. Kommt also nur in Frage mit Festanstellung, erlerntem Beruf, und realem Risko etc.
Ansonsten je nach Risiko eine Rechtsschutz. Krankenversicherung wäre ein eigenes Thema für Bücher, aber wer sich heute noch Privat versichern kann, der zahlt auch den Spitzensteuersatz...und wenn man alt ist schlagen die richtig zu... Spielt also keine Rolle, ist wie die Rentenversicherung also eher eine Steuer, wie die anderen "Sozialabgaben" wo man außer der Kirchensteuer als "Lohnempänger" nicht wirklich was machen kann, außer halt ne "Ersatzkasse" mit besseren Leistungen zu suchen.

Zeitungen etc. ist klar oder? Netflix etc. gilt dasselbe. Läuft da wirklich etwas das eure kostbare Lebenszeit wert ist das man nicht anders bekommen kann?

Telefon: In Deutschland gibt es echt noch Leute mit festen Handyverträgen und Raten. Was versteckte Kredite für Handys sind, das das teuer kommt als sich ein Gerät nach Wahl zu kaufen und irgendeine 5€ Flatrate kann man sich ausrechen.

Kredite: Ratenzahlungen auf irgendwas? Solange man hier irgendwas offen hat, bezahlen und vorzeitig ablösen, über "investieren" braucht man gar nicht reden, Kreditzinsen sind heutzutage höher als jede realistische Rendite. - Wenn hier ein Posten (z.B. Gebrauchtwagen) offen ist sollte der schnellstmöglich getilgt werden.

Fitnessstudio: Die meisten leben davon das die Leute die Verträge machen und nicht hingehen, wenn die Bude nichts zu bieten hat und man nicht 2 mal die Woche hingeht braucht man das nicht, wer ist schon so austrainiert das man mit BWE nichts mehr erreichen könnte? - und wer da nur Ergometer oder so fährt der kann auch laufen gehen. (wofür Beine reichen, ist bei Witterung eh effektiver)

Bankgebühren: Kommt man heute kaum noch drum herum, wechsel auf kostenlose Girokonten kann sich lohnen.

Kreditkarten: Sofern monatlich automatisch ausgeglichen oder nur Sonderfall: Behalten. Wer seine Kreditkartenrahmen nutzt und ausgleich macht jeden Monat traffic und das freut die Schufa, wer alles bar zahlt und keine Daten vorhanden sind kann schlechteres Rating bekommen. Außerdem kann man sein Bargeld behalten und kann mit Computergeld bezahlen. Im Ausland oft sowieso eine Notwendigkeit (Debitkarten gehen nicht überall, und bei Kreditkarten ist die für Visaanträge of notwendigen Auslandsreise-KV oft inklusive) - wenn man kostenlos Fremdwährungen abheben kann umso besser. außerdem bekommt man ohne Kreditkarte kaum nen Mietwagen, sollte man also haben. Mastercard macht man meist am besten über die Hausbanken, Visacard kann ne Zweitkarte bei anderem Anbieter sich lohnen. (Santander 1+Card z.B.)
Wer nach amerikanisch-türkischem Muster auf die Karten nur Konsumschulden macht, der tut dasselbe wie über den Dispo(Deppen)Kredit einkaufen, los drück 15%+ ab... Weg damit.


Schritt 2: Wohnen
Wohnen: Eine der wichtigsten Sachen auf der Bedürfnispyramide, und hier auch gleich weit vorne genannt, denn der heftigste Kostenfaktur auf die verfügbaren Einkommen ist Wohnen.

Wie schnell man die ersten 10k zur Existenzsicherung erreichen kann wird maßgeblich durch diesen Faktor mitbestimmt.
Wenn das Einkommen aus der Arbeit eh nur ein Mindestlohnjob ist macht es keinen Sinn diesen in einer teuren Großstadt nachzugehen, den Mindestlohn gibt es Bundesweit, nach Möglichkeit ist es dann am vernünftigsten in ein strukturschwacheres Gebiet mit niedrigen Mieten zu ziehen (Nordhessen, Hunsrück, Bayrischer Wald, Oderbruch) optimalerweise ne Arbeitsstelle die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen kann.
Wer bei den Eltern wohnen kann, sollte diese Möglichkeit so lang wie es nur geht ausnutzen. In Ländern wie Italien oder Spanien ist das für Männer etwas ganz normales, weil die Situation eigentlich schon immer so war wie jetzt, und die Leute meistens eine Immobilie haben. Deutschland hingegen ist traditionell eine Nation von Mietskasernenbewohnern, Anfang der 70er und später meist auch kein Problem weg von den Nazieltern und dann irgendwo cool in eine der nagelneuen Plattenbauten ziehen und auf Player machen Höhöhö... Als Hartzer natürlich kein Thema, ab 25 gibts recht auf eigene Wohnung. Heute kann die arbeitende junge Generation unter der Dachschräge hausen und in der Zeitung von Neubauten für Flüchtlinge lesen. Sicher gibt es Einschränkungen man wird keine Frauen abschleppen die man seinen Eltern nicht vorstellen will, andererseits ist finanziell größtmögliche Unabhängigkeit zu erreichen wichtiger. Single-Haushalte sind teurer Luxus geworden. - Oberstes Ziel muss jedenfalls sein die Wohnkosten möglichst niedrig zu halten in den ersten Jahren.


Schritt 3: Konsumausgaben
Neben den Wohnkosten ist das fetteste Batzen und der worauf man am glücklicherweise/leider am meisten Einfluss nehmen kann.
Da Deutschland zusätzlich auch noch allerhand versteckte Steuern in Form von Konsumsteuern und Mwst. hat ist die einzige Möglichkeit sich diese zu sparen, nichts zu kaufen. Nur so bleibt von denen eigenen Ressourcen möglichst viel übrig.
Grundsätzlich gibt es hier mehrere Grundregeln:
- Die 80/20 Regel: Besonders bei Elektronik und ähnlichen Gütern gilt meist die Pareto-Regel, für 20% des Preises der "Spitzenmodelle" bekommt man meist ein anderes Modell das zu 80% dieselben Funktionen/Komfort etc. bietet.
- Bei vielen Gütern gibt es die Kategorien "Professional" und "Consumerware". Bei der Consumerware geht es oft um den günstigen Preis, die Geräte halten ungefähr die Garantiezeit und dann gehen sie kaputt, geplante Obsolsezens ist auch keine Seltenheit. Das Zeug für den gewerblichen Einsatz muss länger und mehr Betriebsstunden halten, meist tut es das weil einem die Kunden sonst auf das Dach steigen, die Langzeitqualität ist oft deutlich höher.
- Ausnahmen sind häufig Geräte die für die Schwellenländer konzipiert sind, mittels "Value Management" sind diese Produkte oft vereinfacht und wenn sie woanders angeboten werden ähnlich günstig wie Consumerware, die Langzeitqualität ist aber oft deutlich besser weil weniger dran ist was kaputtgehen kann und man die Kunden dort anders bei der Stange halten muss wenn das Zeug für sie ein gefühltes Vermögen kostet.
- "Premiumprodukte" - das Gegenteil der letzteren Kategorie, meist Prestigezeug das über den Preis oder Marke höhere Qualität suggerieren will als das Produkt selber hat. Image, Design etc. stehen im Vordergrund. Wenn man Glück hat ist das Produkt nicht schlechter als andere die nur unwesentlich billiger sind, wenn man Pech hat ist es nur "Consumerware" oder noch schrottiger, also ein Blender, für den "Consumer" reicht das auch, er will ja nicht die Ware sondern das Image.
"Wer billig kauft kauft zweimal" stimmt oft nicht mehr, manchmal halten die billigsten Sachen sogar am längsten.
Soviel zu den physischen Gütern:
Nächste Kategorie sind "Dienstleistungen", Arbeit ist extrem hoch besteuert, und wenn man mit seinem dreifach besteuerten Nettolohn dann die Bruttolöhne anderer Leute bezahlen muss wird es natürlich teuer, teuer, teuer... Und man kann jeden Euro, nur einmal ausgeben.
Beispiel: Wir möchten gerne Aktien die Dividende zahlen, sagen wir mal Beispiel Salzgitter oder sonstwas, pro Aktie gibts 40cent pro Monat kosten tut die Aktie ca 40€, wenn wir pro Monat 11,25€ wollen brauchen wir 28 dieser Aktien, müssen also 1120€ Anlegen, haben dann Kursrisiko, (und noch sonstige Sachen und Kosten die hier nicht berücksichtigt werden können, aber den Kuchen in der Realität kleiner machen werden.)
Sagen wir ein Mann lässt sich alle 6 Wochen die Haare schneiden, Trockenhaarschnit 15€ dafür das der Friseur den Laden aufmacht und die Schere/Maschine in die Hand nimmt. 9xpro Jahr - Lässt man dies von Mama/Freundin etc. machen oder tut es notfalls mit der Maschine selber macht das pro jahr 135€, oder diese 11,25€ im Monat. In 4 Jahren hingegen schon 540€ und damit schon 5,4% des Zieles von 10.000€.
- Das Gilt eigentlich für alles.
Die Rechnung dreht sich erst um wenn man einen sehr hohen Stundenlohn hat, wenn man 100€ die Stunde verdienen kann lohnt es sich natürlich nicht in der Zeit sein Auto selbst zu warten um die 70 € Mechanikerstunde zu sparen.
Da diesen Luxus nur die allerwenigsten haben bleiben also nur die Wege "Konsumverzicht/Begrenzung" sowie "möglichst viel Selbstleistung". Vermögen baut man nicht durch viel Einnehmen sondern wenig ausgeben auf.


Konsumausgaben II: Friss oder Stirb - Nahrungsmittel
Verfügbares Einkommen Niedrig? Gratulation, Sie dürfen sich ihr Vermögen vom Mund absparen!
Nun, ganz so krass ist es nicht, Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern Westeuropas billige Nahrungsmittel. Der Malocher brauch seinen Sklavenfraß der ihn arbeitsfähig hält, und die Transferempfänger nen vollen Bauch das sie die Fresse halten.
Wie soll man hier also noch sparen? Selbst Gemüse anbauen? -> Ist mehr Spielerei, ein bisschen was kann man machen, aber selbst in Osteuropa wo viele Leute noch ihre Datsche haben zahlen sie schon drauf indem sie mit Bus oder Auto dahinfahren müssen, und der Arbeitseinsatz rechnet sich für den Ertrag meistens auch nicht, ist also mehr was für Bioanhänger.
In Deutschland kann man vor allem dadurch sparen, indem man dafür sorgt das man 1. unnötige Wege vermeidet, 2. unnötige Kosten, d.h. noch jemanden dafür mitbezahlen müssen das er das Essen zubereitet und das Geschäft dazu. Restaurants sind also Luxus. Fette Kosten machen hingegen Einkäufe in Tankstellen oder Schnell-Restaurants aus, McDonalds ist nicht der zweitgrößte Immobesitzer der Welt weil sie gutes Essen verkaufen, sondern weil sie welches verkaufen, und oft in Industriegebieten oder zu nachtschlafender Stunde die einzigen die etwas essbares verkaufen. Für den Tagarbeiter haben vom Arbeitgeber nicht subventionierte Kantinen, Imbissbuden etc. denselben Effekt. Lösung: Vorbereitung.
Also selbst Verpflegung mitnehmen, langfristig haltbare Lebensmittel am besten, Praxis alter Leute z.B. eine Stangensalami und ein Laib Brot für ne ganze Woche in Arbeitsplatznähe. Bei Hunger immer was da und reicht die ganze Woche, ganzer selbst gebackener Kuchen usw. usf.
Wer viel Unterwegs ist sich eine Art EPA basteln. Mit ner Thermotasche hält ein Fertiggericht in der Schale da auch ein paar Monate bei Hitze und Kälte, einzeln eingeschweißtes Schwarzbrot und ein paar "Bifi"/"Carazzaa" ebenso. Wasserflasche für Leitungswasser etc. ist ebenso klar.
In der Wohlstandsgesellschaft sind das "komische Marotten" die man allerdings oft gerade bei sehr reichen Leuten findet, Beispiel, der "Coffee to go", sagen wir mal ein Büroangestellter kauft jeden morgen auf dem Weg zum Arbeit nen Kaffee für 2€ weil er keinen Bock hat sich daheim einen zu machen. (Muss man ja 10 Minuten früher aufstehen...und so). 5 Tage die Woche, 10€ 6 Wochen Urlaub macht er natürlich mit allen Brückentagen usw. also 46 Wochen. Macht 460€ pro Jahr, diese 230 Becher Kaffee daheim hätten wenn er nen starken trinkt 5 Pfund Kaffee also 15€ gekostet... 4 Jahre Haare nicht beim Friseur geschnitten + 1 Jahr Kaffee daheim machen und schon sind die ersten 1000€ erhalten geblieben.
Nun was die sonstigen Nahrungsmittel angeht die üblichen Binsenweisheiten, selbst Kochen ist sowieso angesagt. Und in Deutschland ist das Männerarbeit, weil deutsche Frauen unter 40 können maximal so gut kochen wie sie Ziegelsteine schleppen können, die Hälfte der Spätboomer-Weiber ist schon nicht mehr in der Lage dazu.
In den niedrigen Einkommensklassen, Single-Haushalten usw. ist "Prepping" sowieso angesagt, deine Familie ist sonstwo, wenn die Klitsche wo du malochst dein Gehalt nicht zahlt und deine EC-Karte nicht gehen schaust du schon blöd aus der Wäsche Freitag Abend, bei ein bisschen Hochwasser oder etwas mehr Schnee musste dann schon hoffen das dir jemand ein Carepaket vorbeibringt...oder man dich in die Notunterkunft zu den Leuten fährt neben die du dich im Bus nicht setzen willst.
Der Prepper weiß das größere Mengen günstiger sind und Discounter Angebote, Verramschhändler und 1 Euro Shops hier eine Fülle an Möglichkeiten bieten einen Haufen Geld zu sparen, solange man bei haltbaren Produlkten bleibt, und kein Zeug kauft was man sonst nicht kaufen würde.
So zum Ende kurz damit das hier kein Kochblog wird, Brot vom Bäcker ist teuer und lohnt sich nicht, die Backlinge aus Polen kosten einen Bruchteil und machen auch satt, Feinschmecker backen es selbst. Grundnahrungsmittel kaufen, zwischen, halb und fertig verarbeitete Produkte lassen sich jeden "Zwischenschritt" und manchmal nur paar Sekunden Zeitersparnis teuer bezahlen, aber die Fernsehwerbung muss finanziert werden, Puddingpulver paar Cent, abgepackter Vanillepuding 1,50 der Becher, Naturyoghurt 17cent der Becher, "Fruchtyogurt" Naturyogurt mit nem Löffel voll Marmelade drin -> 69ct usw. usf. - Wer weniger frisst, wird nicht fett und muss weniger kaufen.


Konsumausgaben III: Genussmittel

1. Rauchen - Ohne Dampf kein Kampf
Die billigste und gesündeste Lösung zum Geld sparen: -> Nicht rauchen. Wenn ich heute aber sehe das Leute sich darüber beschweren das sie kein Geld haben, und dann tatsächlich Zigaretten in Schachteln (mit deutschen Warnhinweisen) rauchen. Bei Preisen um die 7€ pro Schachtel braucht man sich auch nicht wundern. Für 7€ gibts ein Kilo Gulasch halb/halb, 8 Kilo Reis oder gar 18+ Kilo Mehl (= ergibt 27 Kilo Brot!) - Selbst wem die Schachtel 2-3 Tage hält ist pro Monat 70-110€ los, also ca 900-1350€ pro Jahr... 7 Jahre geraucht und ein ganzer Dacia verheizt. Für 11kg Tabak
Nun gut, der Raucheranteil beträgt bei Arbeitern und Soldaten auch weiterhin gefühlte 75%, aber wer schon rauchen will, der sollte sie sich zumindest selber Stopfen ansonsten wird das gar nichts mehr. Die selbst gestopften 7 Jahre bei den aktuellen teuren (mit Sicherheit weiterhin steigenden) Preisen für sagen wir Marlboro wären nur ca 2300€ anstatt 6720€ stolze 4420€ Differenz. - Alternative geschmuggelte Jin-Ling rauchen, braucht man sich außerdem viel weniger Sorgen machen ob die Rente nicht reicht.

2. Alkohol
Bier -> Billigere Sorte umsteigen, gibt genug für die Hälfte die nicht schlechter sind als die teureren,. Alternativen -> Auf Highballs umsteigen (Whisky Soda) haut einem nicht den Diätplan zusammen und nicht soviel Phytoöstrogene. - Lieferdienste bei Getränken sind natürlich wesentlich teurer als selbst hin und herfahren, auch klar.
Wodka in Deutschland unterscheidet sich billiger von teurem eigentlich nur durch die Filterung. Kaffeefilter+Aktivkohle und paarmal durchlaufen lassen und ab ins Gefrierfach, Aldi oder Absolut?
https://hartz4widerspruch.de/wp-content/uploads/2018/02/WasserwirdBier.png

Btw. alte Nummer, auf Lebensmittelgutschein Wasser kaufen, ausschütten, Pfandflaschen zurückbringen= Cash für Alk.
Jede Flasche/Dose bringt 25ct. 14 Dosen bringen also soviel wie ne Aktie von Daimler im Jahr an Dividende bringt. Ein paar Handschuhe und ne Mülltüte nehmen nicht viel Platz weg.


Konsumausgaben IV - Klamotten
#AnzügeundWollhosenimSommer
#WollhosenImSommer
Willkommen im Kostümverleih, T-Shirts mit Pokemon und Supermario, und abgerissene Jeans mit Löchern aber dem Label von irgendnem Depp für 199€ für alle... Kleider machen Leute, und die reagieren auch drauf wie andere Leute angezogen sind, mit 1968 Verschwand in Westeuropa der Hut, dafür kam die Jeans das Batikhemd das Che-Guevara Tshirt... und danach Punk, Metal, Hiphop...Larp-Spielgruppen und Freakshows. Ein Schulfreund (Wigger) erzählte mir (nachdem ich die Schule gewechselt hatte)
"Wir waren auf Klassenfahrt in Tschechien, das war voll komisch... die in unserem Alter sind ja wie ERWACHSENE angezogen und haben uns ausgelacht"
Ich denke der Satz fasst das Thema gut zusammen. Vor ein paar Jahren wollte ich einfach ein paar Baumwollhosen für den Sommer kaufen, ich bin zum örtlichen C&A gefahren und habe im ganzen Laden nicht eine einzige Hose gefunden die nicht im supercoolen "Used-look" oder mit irgendwelchem Infantilen Krimskrams verunstaltet war. Man will ne neue Hose kaufen und alles im Laden sieht schlimmer aus als die man wegschmeißen musste. Am Ende fand ich ein Modell im Versandhandel (Zielgruppe Generation 50+) die alle Größen hatten, wo die Hose neu war und die hälfte vom C&A Preis gekostet hat. Ist wohl schon für andere Märkte wenn die Waschhinweise neben Deutsch und Englisch und Rumänisch auf Russisch sind...
Ok genug vom Exkurs, hier ging es darum wie man die Kosten gering hält.
Kurze Materialkunde:
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Auch bei Klamotten gilt, bessere Qualität hält in der Regel länger.
Mischgewebe Baumwolle/Polyester:
Strapazierfähige Stoffe mit guten Trageeigenschaften, typischer "Outdoor" Stoff "Armyshop" Nachbauware.
Baumwolle:
Kennt jeder, Pur gerne benutzt bei Uniformstoff (nicht so feuergefährlich wie Nachbauten), Sackos für den Sommer, Hosen, Unterwäsche usw. usf.
Oberhemden sollten aus 100% Baumwolle sein, ist angenehmer als die ganz billigen aus Polyestermischung. Knittert allerdings mehr.
Wolle:
Typischer Anzugstoff in Deutschland, 100% für Sakkos bessere Qualität knittert aber leichter. Wer viel Anzug tragen muss (Berufsbekleidung) und wenig ausgeben fährt mit 50/50 Schurwolle/Polyester erstmal besser, die lassen sich notfalls auch bei 30 Grad in die Waschmaschine schmeißen. (SpezialDinger dafür gibt es auch "Greif" berufsbekleidung)
Strickwaren/Pullover etc für den Winter sollten wenigstens aus 70% Wolle bestehen, Polyacryl ist ok wenns nix kostet oder für Baustellen.
Leinen: Flachs, Naturfaser ähnlich Baumwolle, kühlt bei Hitze, wärmt bei Kälte, idealer Stoff für den Hochsommer, knittert gerne.
Polyester:
Allgegenwärtig als Beimischung, in Jacken der meistbenutzte Futterstoff, und bei Jacken für Winter etc. es ist Plastik, es ist robust, leider kaum Atmungsaktiv, dafür trocket es schnell und in Sportbekleidung (100%) daraus schwitzt man wenig, dafür stinkt man schneller. Aber nicht verkehrt z.B. als Unterzieh-Tshirts wo man nicht friert bei Wind und Wetter, oder im Sommer das man sein Oberhemd nicht durchschwitzt.
Nylon:
Sehr ähnlich wie Polyester aber auf Erdölbasis, Einsatz in der Regel Oberbekleidung.
Viskose/Kupro/Rayon etc.
Kunstfasern aus Baumwollphase, leicht und angenehm auf der Haut, nicht die negativen Eigenschaften von Polyester. Als Futterstoff bei Anzügen besser als Polyester.
Seide:
Bei Männerbekleidung wenig relevant, außer bei Krawatten, die sollten aus Seide sein wenn man kauft. Deutsche haben Angst vor Krawatten, und können darüber entscheiden ob dich deine Nachbarn Grüßen oder nicht.
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Was wo wie kaufen?
Das "Markenklamotten mit angesagten Labels" Prohibivpreise haben kann man sich denken, die Spannen sind eigentlich nirgendwo schlimmer oder krasser als bei Kleidung.
Einzelhandel ist meist schlecht sortiert, und wenn man was anderes als genau die Konfektionsgrößen Größe bis 54 trägt braucht man da eigentlich kaum hingehen. Gescheiter man bestellt im Versandhandel mehrere Größen bis man die findet die passt, und nimmt dann den Artikel wenn er gut ist zwei oder dreimal für den Fall das einer runter/verschlissen ist.
Extrem teuer ist oft 08/15 Ware wie Unterwäsche oder Socken, da das Verschleissartikel sind und wenn man was hat womit man zufrieden ist und wo man nicht 10€ für 3 paar Socken zahlt ruhig 15 oder 20 paar gleich organisieren, kaputt geht das Zeug von alleine. Standardzeug wie T-Shirts etc. ebenso. Kleine Defekte wie Löcher, offene Nähte abgefallene Knöpfe usw. sollte man natürlich sofort selbst reparieren.
Selber nähen: Da gewisse Dinge im Handel oft schwer zu bekommen sind, kann selber Nähen interessant sein, und richtig viel Geld sparen, im Zweifelsfall sollte man wenn man über die Familie da nichts hat ne gute Änderungsschneiderei kennen die Sachen anpasst.
Sozialkaufhäuser: Hier liegen oft gute Sachen die an "konservativer Bekleidung" die keiner haben will, haben oft ältere Leute für teuer Geld gekauft die nie die Gelegenheit hatten das Zeug anzuziehen weil sie nur auf den tot gewartet haben. Wenn man hier was findet was aber nicht ganz passt - entsprechend anpassen (lassen).
Berufsbekleidung: Solang es nicht der große Vogel mit den Phantasiepreisen ist bekommt man hier robuste Bekleidung die lange hält und Witterung abkann, meist mindestens genauso gut wenn nicht besser als sog. Outdoor Premiummarken für Schaufenster-Polarforscher, und Bordstein-Trapper. Quellen Fachgeschäfte (teuer) Versender, Baumärkte und ab und an die Discount-Supermärkte.
Kaufhäuser/Textilketten: Gemischte Qualität, wer braucht "Baukastenanzüge" bei P&C, Adlermode und Konsorten sind einfach und brauchbar, wer was "extravaganteries" Will und keine Kohle hat "Esprit" hat als "Armani für Arme" ganz gute Auswahl, aber leider meist nur Kindergrößen, Oberbekleidung auch Ordentlich, aber auch viel Müll, Kunstlederjacken und so Zeug sollte man liegenlassen.

Versandhandel: Kann man nicht direkt anprobieren, ist größter Nachteil kann man aber ausgleichen über mehrere Größen wie gesagt. Vorteile sind Rückgaberecht, Umtausch usw. und meist zahlt man selbst wenn man das Porto bezahlt weniger als wenn man irgendwo in ein Geschäft geht und dafür noch Wegekosten anfallen und man alles erst im Laden raussuschen muss ohne Suchmaschinen etc.

Militärware/Armyshop usw: Die meisten Nato Operettenarmeen haben Produkte die sich zivil verwenden lassen oder was taugen (und auch Schrott), die "Klassiker" wie M65 Jakcen auf dem Markt sind oft billigster Nachbau kosten aber dann Asche, Original ist besser wenn man bekommt.
z.B. Beim Bundesheer der Österreicher "Feldjacke schwer" baumwolle. Gibt auch Sachen aus dem Bereich die sich gut zivil tragen lassen, Sportschuhe "Gelände" Bundeswehr sind von Adidas und gut brauchbar, die "Dienstmäntel" machen sich wenn man die Knöpfe austauscht und die Schulterklappen abmacht auch gut überm Anzug, besonders weil man heute kaum noch Langmäntel neu kaufen kann.



Schuhe:
Eigenes Thema an sich. Aber das ist nicht so wichtig, Grundregeln: Bevor man kauft immer die Nähte und den Übergang Sohle/Schuh checken wenn die Klebestellen schon ganz krass sind wird das nicht lange halten normal. - Mit Putzen und Pflege etc. hält Leder länger, Sohlen möglichst gerade nehmen, lässt sich dann nämlich auch von Mr. Minit etc. reparieren/austauschen. - Klassische Herrenschuhe ist rahmengenäht besser wenn man bekommt.


Im Prinzip sollte man alles was mit Bekleidung und Schuhen zu tun hat vor dem Kauf "Materialprüfen"


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Mobilität und Verkehr:   Hin und her macht Taschen leer

Ein weiterer bedeutender Faktor die dafür sorgt das arme Leute arm bleiben sind die Kosten für Verkehr.  In den 50ern und davor lebten die Menschen in der Nähe an ihrem Arbeitsplatz oder in direkter Nähe, mit den hochgezogenen Plattenbauten und Schlafburgen in den 70ern wurde billiger Wohnraum geschaffen um die Leute vom Land in die Stadt zu holen damit sie dort dann arbeiten können.  Mit dem anschließenden Strukturwandel wurde die arbeitende Bevölkerung für die diese Umgebung geschaffen wurde nach und nach durch Transferempfänger ersetzt, und die Viertel verlotterten vollständig weil wer nicht arbeitet hat Zeit zum kriminell sein.  - Außerdem konkurriert man mit niedrigen Gehältern dann mit dem Staat der anderen Leute die Miete zahlt was für permanente Nachfrage sorgt und die Meiten hochhält, obwohl da eigentlich keiner der mit dem eigenen Geld bezahlen muss dort wohnen will. 
Also heißt es Pendeln mit den Öffentlichen  oder eben mit dem eigenen Fahrzeug, und da die Leute beides als Opportunitätskosten brauchen, kann man hier steuerlich richtig schön draufklopfen. 
Also was tun?  -  Die Mietdifferenz ist mittlerweile in vielen Großstädten gekippt, das heißt das was man in der Stadt mehr verdient, das schüttet man entweder in den Tank oder gibt es der Bahn.  Wie schon geschrieben, wer eh zum Mindestlohn oder für nur wenig mehr arbeiten muss tut das besser gleich am Land oder in der Provinz, und sucht sich dann ne Bleibe möglichst in der Nähe.  Das hält die Wege kurz, und als Auto reicht irgendein gebrauchter Kleinage für ei paar €. We es it de Fahrrad oder zu Fuß auch geht, noch besser. 
"Fahren mit den öffentlichen" -  Nur Versager fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sie sind in Deutschland sehr teuer und unattraktiv mit unflexbilen Fahrplänen, in den Großstädten unsicher.  Wer nicht im Büro arbeitetet kann mit den tollen Linien im Zentrum nichts anfangen, weil die Jobs sind im Industriegebiet, und wohnen in Zentrum kann man sich nicht leisten...Und Zug und U-Bahn fahren meist
nichtmal ins Industriegebiet rein, weil bis dort eine Linie hin ausgebaut wird sind die Firmen schon wieder Pleite und ein anderes Gebiet woanders gebaut.  Kann trotzdem passieren das man in den faulen Apfel beissen muss, denn wo die Mieten hoch sind, ist kein Geld für ein Auto da das neben Betriebskosten für Wartung und Kraftstoff und einer Besitzsteuer, und für junge Leute unverschämt hohe Pflicht-Versicherungsprämien kostet.
Auto:  Leute die in Deutschland Geld haben kaufen ihren Kindern gerne zum 18. Geburtstag ein neues Auto,  welches die dann in den ersten Monaten in den Graben fahren... 
Wenn man es selbst verdienen muss kann man das allerdings vergessen, bleiben nur neue "Billigautos" oder Gebrauchtwagen. 

Gebrauchtwagen:  
Diesel:

Die letzten 20 jahre wurde der Dieselmotor technisch wegen der Abgasnormen immer komplizierter gemacht, was seine Zuverlässigkeit reduziert, und den Wartungsaufwand erhöht hat, eine Wartung die sich nicht mehr jeder leisten kann oder will, weswegen das Auto dann verkauft wird...  Dieselmotor bleibt also nur Notwendigkeit bei Vielfahrer und Langstreckenpendlern.  Aufgrund der Steuern muss der Hubraum niedrig sein, gute Dieselmotoren sind der Fiat 1.3 Multijet der auch bei Suzuki und Opel verbaut wurde, vglw. wenig anfällig braucht wenig Sprit und die Wartung ist einfach.  Gut sind auch die kleinen Diesel von Peugeot, und die der Koreaner (sofern sie Euro IV haben) - Renault(Dacia) 1.5 ist Durchschnitt macht aber den Job.  - Von 3 Zylinder Motoren sollte man absehen, sie haben sehr schlechte Laufkultur und geringere Lebenserwartung.  Dieselmotoren Deutscher hersteller unter 2 Litern sind allesamt nicht empfehlenswert. - Wer es sich leisten kann Mercedes mit den Taxi-Motoren.

Benzin: 

Der normale 08/15 Ottomotor braucht etwas mehr Sprit, dafür gibt es ihn ohne Turbo, Partikelfilter, komplizierte/teure Einspritzung und anderes. Auch kommen wegen der Abgasnorm auch ältere=billigere Fahrzeuge in Betracht, und er ist leichter zu warten.
Autogas:
Was man an Sprit zahlt, das lässt man meistens in der Werkstatt, die meisten Asiatischen Motoren sind nicht Gasfest, wenn man sowas kauft sollte das Auto damit vom Band gelaufen sein,  es gibt wenig gute Umbauten aber viele Schlechte, und wenn die Defekte sich ankündigen und es unzuverlässig wird, landet es auf dem Gebrauchtmarkt.
Wartung: 
Über die Zuverlässigkeit und Funktion, Lebenserwartung entscheidet der Wartungszustand des Autos, ei eie Gerauhtage sollte a ier € als Rüklage für Reparture orhalte. - Bei einem Neuerwerb sollten alle(!) Öle, Filter, Flüssigkeiten,getauscht werden, sowie die Riemen wenn es nicht schon getan wurde. Auch die Batterie sofern die älter als 3 jahre ist, gerade bei einem Diesel im Winter wichtig. - Beim Benziner muss die Zündanlage einwandfrei sein, also Kerzen und Kabel bzw. Spulen neu
machen. Soforn das Fahrzeug um die 100tkm hat aber schon älter als 4-5 Jahre auch das Kühlerthermostat wechseln (wenn das Kühlwasser eh rauskommt) das Teil kostet nur ein paar Euro, macht aber bei älteren Benzinern oft Ärger. 
Gebrauchtwagen von Frauen aus Großstädten sollte man unbedingt meiden, die haben nämlich meistens kein Geld für Wartung, es wird gefahren bis die Motorkontrolleuchte angeht oder der Öldruck stimmt nicht mehr so ganz weil das 5 Jahre alte Motoröl nach 80.000km verschlampt ist. usw.  Die billigsten Gebrauchtwagen gibts in den neuen Bundesländern am Land, in Großstädten sind sie am teuersten. Nagelneue Billigautos mit Garantie sind natürlich besser als verranzte Kisten.  

Konsumausgaben V: 
Wie im Eingangspost unter 3:  hier noch eine Zusammenfassung mit Beispielen für
"langfristigere"  Gebrauchsgüter. Oder anderes. 

Kochuntensilien: Auch Billigware hält meist ein paar Jahre, aber wenn man sich hier was "vernünftiges" kaufen will bei Lieferanten für die Gastronomie kaufen, Töpfe mit Schüttrand, Sandwichboden, dicht schließende Metall statt Glassdeckel und 18/10 Edelstahl sind nur wenig teurer oder billiger als "Kaufhausware", werden aber euer Leben lang halten, und auch Gas/Benzinkocher ggf sogar offenes Feuer abkönnen. - Küchenmesser auch hier Quali besser als Marke, schwere geschmiedete(!) Messer aus Werkzeugstahl gibts im einstelligen Eurobereich, mit nem Lanskyset hält man sie auf Rasiermesserschärfe.  - ne Pfanne aus Gusseisen für Steak usw. ist auch fraglich ob die historisch so billig bleiben wie heute.   

Werkzeug:   Ebenfalls wie Messer oft Boomer Konsumspielzeug, viele kaufen Werkzeug aus Gewohnheit das sie nie brauchen werden, die Baumärkte liefern reichlich Ramschware für diesen Zweck...  Es muss nicht Gedore, Hazet oder SnappOn sein,  aber wenn man Werkzeug sich anschafft sollte es schon wenigstens mittlere Qualität haben.  - Wer keins hat oder nur klump dem kann ich den Proxxon 23650 Koffer empfehlen.  (Der mit hohen Preisunterschieden gehandelt wird, 120-€ ist ok) Der hat alles für übliche und etwas unüblichere Reparaturen in Haushalt und am Auto. -   Bohrmaschine wer Zementhaus bewohnt,  die Bosch GBH 2-28, Schlagbohren/Meißel und Wechselfutter für "normales" Bohren. -kein "Statusteil" wie Hilti, aber wird bei Würth hergestellt und ist für dauerhafteres Arbeiten gedacht. Sollte man mit viel zubehör für unter 200€ bekommen.. 

Möbel:  Wem die nächsten Jahre eher ein "Nomadenleben" bevorstehen wird, der braucht hier auch nicht mit großartigen Ausgaben anfangen.  Was anderes als Pressspahn etc. IKEA, POCO, Roller etc. etc. ist sowieso nicht drin wenn euer Sozialkaufhaus nix hat, oder ihr Omas Gelsenkirchner Barockschätze geerbt habt...  Also :  Qualitätsdefinition in diesem Bereich hier "je schwer desto gut".   
Wichtig ist hier beim Aufbau sorgfältiger zu Arbeiten und ein paar Tricks zu beachten,  1. Holzschrauben
und guten Leim kaufen (D3 Wasserfest), dann nur die Teile Verleimen/Verkleben (ordentlich arbeiten; Schraubzwinge etc) nur die Sachen die man in diesem Zustand später auch noch leicht transportieren kann. Alles was im Original mit Nägeln gemacht wird, durch Schrauben ersetzen.  Schrankrückwände wenn sie ganz ganz dünn sind gegen dickere die passt austauscht (sich zuschneiden lassen) das macht das ganze auch stabiler.  Dann übersteht das ganze auch ein paar Umzüge. 
Waschmaschinen, Kühlschränke etc:   Teure Waschmaschinen werben mit "langer Lebensdauer" Ersatzteilangebot etc., was dann aber nur bedeutet das jemand dann kommt und das richtet, den Haderker ud die Teile ud die Mst uss a ezahle, ud as ist illiger die € Mashie für € repariere, oder die € Washashie ah  Jahre durh eie eue zu sele oder ählihe Preis zu ersetzen?  - Reparaturen in diesem Bereich lohnen sich heute kaum bis selten.  Wenn die Reparatur nicht mit nem Schlauch etc. oder sonstiges als Meterware zu bewerkstelligen ist, eher uninteressante Geschichte. Hier reden wir auch nur von "Consumerklass",  "hohe Qualität" gibt es bei  Geereashashie ud die koste € ud ehr - lohnt sich nur wenn man aus Insolvenz bekommen kann. 

Laptops:   Die "Business"-Geräte von HP (Ultrabook), Lenovo (Thinkpad), Dell etc. sind typische Abschreibeobjekte von Großfirmen, sind qualitativ aber wesentlich hochwertiger und langlebiger als neue "Consumerclass" der Gehäuse anfällig für den "Flexing" laptoptod sind, und schlechte Tastaturen haben, Refurbished Geräte 2-4 Jahre sind heute meist mindestens so schnell wie neue Billigteile und Garantie gibt der Refurbisher auch meist.

Smartphones:  Super Beispiel für 80/20 Regel.   Die "Topmodelle" liegen ca bei 600-€,  Geräte für 120-€ tl sogar eiger erde ühelos % o de as diese Geräte theoretish "köe" liefern. - Und dann stellt sich immernoch die Frage wofür man das eigentlich brauchen soll. 
Gilt auch für die meiste Unterhaltungselektronik - Audio sowieso.  
"Video" hat eig gedauert is ih ir e FlahGlotze zugelegt hae, ha eie für € it alle möglichen "Smartkram" bekommen wovon ich nur nen Bruchteil überhaupt vorstellen kann mir jemals zu brauchen, obwohl wer Shoppingqueen in 4K und  Bugmen-Soccer braucht, der rennt jetzt besser ganz schnell zum Blödmarkt, voll der Rabatt und 0% Finanzierung auf 84 Monatsraten, geil, geiler, Bombe.  

Hygieneartikel&"kosmetik":
Hier schlägt man richtig zu, besonders bei Frauen erzeugt das "Haushaltslöcher".  D.h. aber nicht das Männer hier nicht auch richtig abgemolken werden können, gerade die letzten Jahre soll der ja möglichst Metrosexualisiert, verschwult etc. werden damit er sich endlich auch Eyeliner kauft.   Nun, was haut rein?
Mehrklingenrasierer:  Quattro, Fusion, Pentium... 3,4,7,10... Rasierer kostet meist nix, Packung Ersatzklige ,€,  er sih täglih rasiert ud oh nen Schaum dazu kauft kann das mal hohrehe. Vielleiht oh  Fläshhe Aftershae dazu ist a shell ei €. - Unglaublich teuer,
die Nachbauten der Discounter haben mittlerweile auch 4 Klingen und funktionieren mindestes so gut wie die Marketingteile vor 10 jahren. - Ud die hat a daals auh sho iht gerauht,  für € gibts leicht 200 Double Edge klingen (reicht 3 Jahre), Rasierpinsel Echtdachs 5-€, ud der illige Plastikhobel von Wilkinson kosten nen 5er (Funktioniert aber schon mehr als ausreichend gut), und ein neuer aus Metall 20-€...
After Shave in Sprühflasche umfüllen, leichter zu verteilen und sparsamer. 
Und wenn man nen schlechten Tag hat macht technisch ein Chinesischer Elektrorasierer für nen 10er dassele as ei € Teil das 2005 die coole Fernsehwerbung hatte, aber mit kaputtem Akku etc. und wegen zu teuren ErsatzFolien schon lang im Müll liegt.
Duschgel: Gibts in coolen Flaschen mit Geruch - Billiger,  hautschonene PH-Neutrale Parfüm/Seifenfreie Waschlotion etc.  Das gewünschte Parfüm in der Flasche kaufen und 10x reinsprühen... -  

Medikamente: 
Apothekenpreise, Hausapotheke mit den wichtigsten Mitteln (Fieber, Schmerzen, Durchfall, Magen etc.)  und kleine für Unterwegs (wenn man sie braucht) sollte sowieso jeder haben,  und nicht dann organisieren müssen wenn er sie braucht, dann muss man auch keine Notdienstpauschalen und anderes für etwas was sonst 50ct kostet abdrücken.  Füllung dafür kann man sich heute aus Internetapotheken die billigsten Generika raussuchen.  Ansonsten wenn man vom Arzt was spezifisches auf Rezept bekommt was man nicht SOFORT braucht, erst mit der PZN schauen und vergleichen bevor man mit dem sprichwörtlichen "Apothekenpreis" (des gut bekannten Apothekers nahe der Praxis) gefickt wird, was man vom Rest des (für einzelne) profitablen Gesundheitssystem sowieso wird. 


Schritt 4:   Sicherung

Nun, sagen wir nun jemand hat alles oder mehr aus den letzten Beiträgen übernommen, hat sich selbst auch was ausgedacht und kam bei Wohnung und Job mit einem Blauen Auge davon, und hat sich selbst auch noch etwas ausgedacht.  Durch die eingeschliffenen Gewohnheiten wird er das Maximum von seinem Verfügbaren Einkommen rausholen, und jeden Monat mehrere Hundert Euro auf die Seite schaffen können.    Bekann ist der Spruch "Die erste Millionen war am schwierigsten"... das schwierigste davon sind aber heutzutage die ersten 10k überhaupt zusammenzukratzen, dieser Prozess kann also mit Rückschlägen oder unvermeidbaren Anschaffungen usw. durchaus  3-4 Jahre dauern. - Und das bedeutet nicht das man danach diesen Lebensstil aufgeben kann. (Wenn auch die Freiräume steigen, wenn man sich "mehr leisten" kann.)

Nun stehen wir vor dem Problem "wie Anlegen?" - In Zeiten von Nullzinsen, Aktienmärkten bei Dauerhöchstständen und anderem macht es für jemanden der es grad mal erreicht hat halbwegs  überhaupt seine wirtschaftliche "Willensfreiheit" zu erreichen und sich vom Armutsstrudel nach unten zu separieren keinerlei Sinn hier in irgendwelche klassischen Anlageprodukte zu gehen. Die "Sicherung"
steht hier im Fordergrund, denn die angesammelten Ressourcen sind für die Sicherung der eigenen Existenz gedacht.  Es geht also um Verteilung.
- Einen Teil kann man wirklich auf einem Girokonto lassen, es wird immer mehr digital bezahlt und haltende Liquidität ist hier auch wichtig. 
- Bargeld: Das gesetzliche Zahlungsmittel ist und bleibt Bargeld, und bei Stromausfall, Karte kaputt, oder deine NRW-Sparkasse feiert "Griechische Wochen" etc. brauch man Alternativen. 
Wer in Grenznähe wohnt kann auch etwas Geld vom Nachbarland außerhalb der Eurozone hinzunehmen, Franken, Kronen, vielleicht sogar ein paar Zloty..
- Edelmetalle:  Der Preis für Gold die letzten Jahre geht seitwärts, unattraktiv für Zocker,  - Langfristig gesehen kam man immer zumindest auf einen Inflationsausgleich... 
Auf dem PC Blog wurde immer wieder negativ über Gold geschrieben, "nützt nichts in der Zombieapokalypse, dann zur Zigaretten, Thunfisch in Dosen und Munition und so " "Alte Leute kaufen Gold" usw.  
Beides Argumente die stimmen, denn Gold ist ein Wertaufbewahrungsmittel für Zeiten "danach",  Alte Leute  brauchen sowas eigentlich nicht mehr kaufen, weil die keine Zukunft mehr haben. - Junge Leute kaufen selten Gold - obwohl sie eigentlich diejenigen wären die es müssten... weil... Ja Scheisse, weil junge Leute kein Geld haben.
Zumindest einen gewissen Teil seiner "Notreserve", vielleicht 2-3 Monatsgehälter sollte man in Edelmetallen haben, ein paar 1/4 Unzen, 20 Reichsmark, etc.   Der Euro hat dafür das er die meiste Zeit seiner Existenz in einer Dauerkrise steckt zwar erstaunlich lange gehalten, aber ich würde nicht darauf wetten das die Taschenspielertrick ewig gehen und anderes.   
Kaufen kann man alles (wenn man Geld hat), verkaufen kann man aber nur Dinge die man hat. 
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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. 

Cash und Edelmetalle,  brauchen wie die illegalen Sachen die keiner hat und haben darf natürlich sichere Verstecke, Einbruchschutz etc.  was woanders ein Thema sein kann.  Aber das sicherste sind Verstecke wo keiner draufstößt, und von dem keiner was weiß.  Außerdem gilt hier die Regel "Über DAS EIGENE Geld spricht man nicht" und man sollte auch nicht so aussehen als ob man zuviel davon hätte dann kommen nämlich auch keine Leute um es zu suchen.
"Bucklige Verwandtschaft" "Freunde" "Bekanntschaften" "Lebensabschnittspartner/innen" sind die Personen die das noch weniger angeht als Leute die man nicht kennt, denn die pennen evtl in eurer Bude ihren Rausch aus, und dann bekommen plötzlich Dinge Beine, man weiß nicht ob man sich verrechnet hat bei der Inventur, und wenn euer Kontoauszug auf dem Couchtisch herumliegt braucht ihr euch auch nicht Wundern wenn ihr angepumpt werdet, oder Freunde von Freunden versuchen euch in eurem eigenen Bett totzutreten oder sonstwas.


Schritt 5: Schluss:   10k++ Investition und Risiko...? 

Kommen wir zum Ende der Artikelreihe.  Die ersten 10K (vielleicht ein bisschen mehr) sind verdient/erarbeitet/erspart usw.  ein - billiges oder altes - aber dafür bezahltes und zuverlässiges Auto bringt einen von A nach B...
Die normale Existenz ist finanziell abgesichert, man muss auch nicht mehr auf jeden Cent achten, aber man wird nachdem man was man in den vorherigen Beitgrägen genannete verinnerlich und zur Gewohnheit gemacht hat, weiterhin weniger Ausgeben als man Einkommen hat.
Kommen wir zu einem neuen Problem, dem "Anlagenotstand".  schnell wird man feststellen das man nämlich nicht viel kaufen kann, was den Einsatz der eingesparten Ressourcen wert wäre...
Immobilien: 
Kommen sofern man sie nicht erbt oder ein richtiges Vermögen macht in Deutschland eigentlich nicht in Frage, halbwegs bezahlbar bis günstig, also wo man ein bewohnbares Haus oder eine Wohnung findet (welche nicht die Mietausgaben von 16+ Jahren oder mehr kosten soll) ist nur noch in Strukturschwachen Gebieten möglich.  Der Gesamtmarkt ist völlig überkauft, weil die "Zinsen so billig sind" akzeptieren die letzen Jahre die Leute Preise die selbst wenn man die Inflation ausgleicht doppelt oder dreimal so hoch sind wie zu Zeiten von wesentlich höheren Zinsen. Die "junge Familie" die noch ins Eigenheim zieht existiert vielleicht noch wenn der Familienvater Zahnarzt oder überbezahlter Bandarbeiter bei nem Autokonzern ist, dann sind ne viertel oder halbe Million für ein Reihenhäuschen ja stemmbar...  Der Großteils der Millenials oder Generation Z kann sich von diesen Vorstellungen verabschieden.  - Dazu kommt das Immobilienbesitz für jüngere Leute gar nicht attraktiv ist, Immobilien sind Immobil, es ist nicht sicher immer derselben Region wohnen zu können/wollen.  Die Deutschen sind ein Volk von Mietskasernenbewohnern, entsprechend sind die Gesetze für Immobilienbesitzer alles andere als attraktiv, sie können nicht weglaufen, noch sind sie einigermaßen geschont, aber in Zukunft wo es immer schwerer wird aus der arbeitenden Bevölkerung Steuern rauszupressen weil die sich danach es nicht mehr leisten kann zu arbeiten, wird man an die Immobilienbesitzer gehen. Ausrede findet sich schon, irgendwas mit Retten, und muss bezahlen weil andere nichts haben usw. usf.  
Wann rentiert es sich vmtl noch? Fester, relativ krisensicherer aufgestellter Job, reichlich Eigenkapital (mindestens 50%) vorhanden, und Immo kostet nicht mehr als die Mietkosten für 8-12 Jahre für eine vergleichbare Behausung.   - Ansonsten heißt es hier, warten.
Die Boomer werden sterben, die Leute die sich jetzt und die Jahre davor massiv verschuldet haben werden in nicht unerheblichen Teil bei nem kälteren wirtschaftlichen Wind diese Kredite nicht mehr bedienen können, und Banken als Eigentümer die gleichzeitig Liquidität brauchen werden, werden versuchen diese Dinger dann möglichst schnell wieder loszuwerden, während die Preise um 40,50, 70% fallen werden...Dann ist der richtige Zeitpunkt zum Kaufen, nicht wenn es alle tun und jeder Depp sich mehr Geld leihen kann als er vermutlich je verdienen wird.  - Und falls doch die Lebensersparnisse reingesteckt werden, hat man ein "enormes" Klumpenrisiko wenn der Wert "verfällt", und die Arbeit
mehrerer Jahre ist erledigt.   Von zusätzlichen Ausgaben wie Wartung, Renovierung... oder bei ner Eigentumswohnung den Vorstellungen von euren  trotteligen bommer-Nachbarn auf ner "Eigentümmerversammlung" die euch zur Kasse bitten werden.... 
Aktien, Fonds, Wertpapiere: 
Im Ursprünglichen Beitrag ging es um Aktien und Fonds. - Hätte ich/man 2009 gewusst das man jedes Gesetz und Auflage brechen wird um "die Wirtschaft" oder was man dafür hält, zumindest die Kapitalmärkte in einer künstliche Illusion die nächsten 10 Jahre oben zu halten... Dann hätte ich hier große Summen "investiert".  Wenn man in die Zukunft hätte sehen können hätte es sogar gereicht einfach Geld in eine "Global diversifizerten" Fond, oder besser einen "Indexfonds" zu stecken, der die Zusammenstellung der Indizies simuliert, und natürlich "gut abschneidet" wenn alle nur das Ziel haben den Kurs dieser Indexe oben zu halten.
Lohnt es sich jetzt, im Moment noch sowas zu kaufen? - alles verharrt auf höchstständen oder bewegt sich seitwärts... das nächste Damoklesschwert der nächsten Monate ist das der Türkei der Stecker gezogen wird, was die italienischen, spanischen und französischen Großbanken in Probleme bringen, und nicht wenig Panik verursachen wird...  ->  Meiner Meinung nach nicht, großartige Entwicklungen nach oben sind nicht mehr wirklich zu erwarten, die Risiken überwiegen, Fonds funktionieren nur in dauerhaft steigenden Märkten. 
"Brauchbar" investieren kann man eigentlich erst wenn man die nächsten 10.000 rumliegen hat, und diese wirklich nicht braucht und einem nix besseres einfällt, dann kann man die Aktien von 4-5 Unternehmen sich suchen, die vermutlich nen Krieg überlegen, die halbwegs eine Dividende zahlen, und für € diidede pro Jahr iht € pro Stük gerade "koste solle", ud hier ege Ausgabeaufschlägen, Spesen etc. um 2-2,5k pro Einzelwert investieren.   Diese Aktien dann am besten vergessen das man sie hat, also eine haltedauer von 5 besser 8-10 Jahren rechnen,  verkaufen oder Umschichten kann man wenn wirklich mal etwas 33+%  über dem was man ausgegeben hat gestiegen ist.   Ud atürlih ier die Besteuerug i Auge ehalte, e a die € "freietrag" ausschöpfen kann pro Jahr ist das schon gar nicht schlecht. 
Von Optionsscheinen, Staatsanleihen (schauder), und den Quadrillionen intransparenter Zock und Müllpapiere sollte man tunlichst die Finger lassen wenn man keine Ahnung hat was man da tut, und die wenigsten haben es.  Gegen das Finanzcasino ist richtiges Glücksspiel wie Roulette fast attraktiver weil es sowohl transparenter und weniger besteuert ist.  
Aer:   .€ als "Erstetrag" sid gloal gesehe oh iht iel, ud ur ei esserer Notgroshe.  Wer mit den nächsten 20,30k verfährt wie mit den ersten 10K, der wird nichts falsch machen, und hat die notwendigen Ressourcen und Optionen um sich auf verändernde Lagen einzustellen, oder zumindest den jetzigen Zustand zu sichern und auszubauen, und wenn man nicht weiß wohin mit seinem Geld kann man es immernoch ausgeben 
Vorgezogener Konsum, Ersatzinvestition von verschlissenen Güttern, "Prepping", -> und eben auch "Leben", denn Luxus wie Urlaube und andere Dinge machen eben auch erst Spaß wenn man sie sich leisten kann