Alte Artikelreihe: Umziehen von Google+ hat Formatierung versaut, wird später gerichtet.
Die ersten 10.000€ - "Poor mens Economics" in Deutschland.
Ok, nachdem mich dieser Artikel über
"Vermögen" und Anlegen neulich ein bisschen getriggert
hat, werde ich eine kleine Reihe zu diesen Themen schreiben.
allerdings von unten, praktisch und aus der Mikroperspektive.
Hier
sind ja ein paar Leser vom alten PC Blog, und was wir uns eigentlich
vergegenwärtigen müssen, ist das der Collaps in mehrfacher Hinsicht
schon angekommen ist, er ist bereits in mehrfacher Hinsicht Realität,
den meisten fällt es nur nicht auf weil es bereits manifestiert ist
und Politik und Medien in Deutschland all ihre Kraft aufbringen um
die Illusion aufrecht zu erhalten es wäre anders.
- Seit 10
Jahren, wenn nicht bereits seid 18 Jahren befindet sich Deutschland
in einer Sozio-Ökonomischen Dauerkrise, die Leute die jetzt jünger
sind kennen es bereits gar nicht mehr anders. Die letzte "Boomphase"
in der Realwirtschaft hatten wir Ende der 90er Jahre, diese war
spätestens im Frühjahr 2000 mit dem Platzen der .com / "New
Economy" Blase zuende, und 9/11 knallte hier einen globalen
Sargnadel hinein. Seitdem tritt man real auf der Stelle.
- Davon
begleitet haben wir einen kulturellen Zusammenbruch, die
"Revolutionen" der End-60 und die Gehirnwäsche begann
endgültig durchzuschlagen in allen Bereichen des Westens. Die
"konservative Revolution" und die "geistige Wende"
die konservative Theoretiker die es kommen sahen noch beschworen
haben blieb aus, weil bereits niemand mehr da war der sie hätte
durchführen können. Die Exzesse dessen sind für jeden
offensichtlich und ziehen sich bis ins Privatleben. Hier kann nur
jeder einzelne etwas dagegen tun indem er für sich selbst einen
Gegenpol dazu bildet.
- Die BRD selbst zeigt bereits ihre
Auflösungserscheinungen, die Parteien der "repräsentativen
Demokratie" sind eine Shitshow. Die Staatsquote hat den Level
sozialistischer Staaten erreicht, gleichzeitig kann und will selbiger
Staat nichtmal mehr seine Grundfunktionen wahrnehmen.
Der Frosch
wird langsam gekocht und merkt es nicht, aber all diese Bereiche sind
bereits in der Erosion, Stück für Stück werden sie weiter
abgetragen bis sie durch etwas anderes ersetzt werden werden.
Bestandsaufnahme, Einkommen und
Vermögen "junger Beschäftigter".
"Studie des DGB
zu unter 35-JährigenFast ein Drittel arbeitet ohne Festanstellung"
In regelmäßigen Abständen kommen die Studien zum Thema "junge
Beschäftige" erst bis 30, jetzt bis 35. Meist die übliche
Tränendrüse des DGB, aber die Zahlen sind imho durchaus
glaubwürdig. - Nur 30% verdienen überhaupt ein Bruttogehalt über
2500€ , 30% nichtmal 1500€, der Rest ist dazwischen, feste
Anstellung sind ebenfalls rar, "Flexbililität" ist
gefragt, Dauerprobezeiten, Befristungen, Zeitarbeit, Wenig bis keine
Aufwärsmobilität. Und angesichts des Zustands und des
Leistungsvermögen haben Arbeitgeber auch nur wenig bis kein
Interesse hier irgendetwas zu ändern. - Das betrifft natürlich nur
die Beschäftigen mit Arbeit, es gibt nämlich noch mehr Leute, die
schieben sich durch hauptsächlich wertlose Studien und Praktikas
und verbringen ihre 20er auf Sparflamme in
"Beschäftigungssimulation" - der Rest scheisst drauf
kassiert HartzIV und die Zuckerl holt man sich aus dem Millieu, also
Kriminalität und Schattenwirtschaft.
Wie im ersten Artikel
schon angesprochen kommen wir zu Vermögensverteilung, die ersten
20% in Deutschland haben laut Zahlen der Bundesbank im Schnitt 5
Riesen Schulden, die nächste Stufe 20-40% hat maximal 13.000€,
Gesamtvermögen, also alles, Cash, Auto, Immobilie usw... Damit man
also besser dasteht als 40% der Bevölkerung muss man über diese
13.000€ kommen, oder noch drastischer ausgedrückt, wer über
keine 10.000€ in Cash verfügt ist in Deutschland "Abschaum"
bzw. "Leibeigener des Staates".
Warum? Wer dieses Geld
nicht hat, der hat mit die teuersten Opportunitätskosten die ihn
unten halten werden, er braucht für fast jede Anschaffung einen
Kredit, er hat keine finanziellen Reserven für kleinere Notfälle,
bei Gehaltsausfall hat man keine Optionen außer gleich bei
irgendeinem Amt betteln zu gehen. Arbeitsplatz wechseln geht mangels
Mobilität nicht, wer kein Geld hat kann sich keinen Umzug leisten,
und nichmal die Kaution für eine Mietwohnung. Sich notgedrugen
selbsständig machen wir ebenfalls schwierig, kein Startkapital,
keine Rücklagen für Bürokratie, und bei nem kleineren
Rechtsstreit kann man nichtmal nen Anwalt bezahlen. Mit anderen
Worten, man ist ziemlich am Arsch.
Ziel kann es also nur sein,
dieses Zustand möglichst schnell zu ändern um daraus zu kommen
wenn man sich nicht damit arrangieren will. - Wer also nicht
zufällig mit Bitcoins Glück hatte und diese Dinger zu Bargeld oder
Realwerten gemacht hat, dem wird nur eine Möglichkeit dazu bleiben.
Sparen und zwar durch Minimalismus und Konsumverzicht. Und hier sind
wir ganz nah schon dran am "Überleben". - Ich werde dazu
zu verschiedenen Bereichen also ein paar Sachen schreiben.
Schritt 1. "Macht kaputt was euch
kaputt macht - Feste Monatliche Ausgaben"
Feste monatliche
Ausgaben fallen jeden Monat an, das Problem ist wenn man nichts dafür
bekommt, vor allem Zeug das man weder braucht, noch zu etwas nutzlos
ist. Für die Sachen die man braucht ist die monatliche Zahlung auch
meist die teuerste, die quartals, halbjahres oder Jahreszahlung sind
meist billiger.
Die Frage "was braucht man?" ist im
einzelnen sicher individuell zu beantworten, aber im Prinzip ist
alles Luxus.
Versicherungen: "brauchen" tut man
eigentlich nur eine Haftpflicht (= Billig, 50€ im Jahr oder so),
und eine Berufsunfähigkeitsversicherung, letzere ist meist extrem
teuer, wer gefährdet ist zahlt leicht 100€ pro Monat, d.h. wer
kein Geld verdient oder hat der kann sie sich das gar nicht leisten.
Kommt also nur in Frage mit Festanstellung, erlerntem Beruf, und
realem Risko etc.
Ansonsten je nach Risiko eine Rechtsschutz.
Krankenversicherung wäre ein eigenes Thema für Bücher, aber wer
sich heute noch Privat versichern kann, der zahlt auch den
Spitzensteuersatz...und wenn man alt ist schlagen die richtig zu...
Spielt also keine Rolle, ist wie die Rentenversicherung also eher
eine Steuer, wie die anderen "Sozialabgaben" wo man außer
der Kirchensteuer als "Lohnempänger" nicht wirklich was
machen kann, außer halt ne "Ersatzkasse" mit besseren
Leistungen zu suchen.
Zeitungen etc. ist klar oder? Netflix
etc. gilt dasselbe. Läuft da wirklich etwas das eure kostbare
Lebenszeit wert ist das man nicht anders bekommen kann?
Telefon:
In Deutschland gibt es echt noch Leute mit festen Handyverträgen und
Raten. Was versteckte Kredite für Handys sind, das das teuer kommt
als sich ein Gerät nach Wahl zu kaufen und irgendeine 5€ Flatrate
kann man sich ausrechen.
Kredite: Ratenzahlungen auf
irgendwas? Solange man hier irgendwas offen hat, bezahlen und
vorzeitig ablösen, über "investieren" braucht man gar
nicht reden, Kreditzinsen sind heutzutage höher als jede
realistische Rendite. - Wenn hier ein Posten (z.B. Gebrauchtwagen)
offen ist sollte der schnellstmöglich getilgt
werden.
Fitnessstudio: Die meisten leben davon das die Leute
die Verträge machen und nicht hingehen, wenn die Bude nichts zu
bieten hat und man nicht 2 mal die Woche hingeht braucht man das
nicht, wer ist schon so austrainiert das man mit BWE nichts mehr
erreichen könnte? - und wer da nur Ergometer oder so fährt der kann
auch laufen gehen. (wofür Beine reichen, ist bei Witterung eh
effektiver)
Bankgebühren: Kommt man heute kaum noch drum
herum, wechsel auf kostenlose Girokonten kann sich lohnen.
Kreditkarten: Sofern monatlich automatisch ausgeglichen oder
nur Sonderfall: Behalten. Wer seine Kreditkartenrahmen nutzt und
ausgleich macht jeden Monat traffic und das freut die Schufa, wer
alles bar zahlt und keine Daten vorhanden sind kann schlechteres
Rating bekommen. Außerdem kann man sein Bargeld behalten und kann
mit Computergeld bezahlen. Im Ausland oft sowieso eine Notwendigkeit
(Debitkarten gehen nicht überall, und bei Kreditkarten ist die für
Visaanträge of notwendigen Auslandsreise-KV oft inklusive) - wenn
man kostenlos Fremdwährungen abheben kann umso besser. außerdem
bekommt man ohne Kreditkarte kaum nen Mietwagen, sollte man also
haben. Mastercard macht man meist am besten über die Hausbanken,
Visacard kann ne Zweitkarte bei anderem Anbieter sich lohnen.
(Santander 1+Card z.B.)
Wer nach amerikanisch-türkischem Muster
auf die Karten nur Konsumschulden macht, der tut dasselbe wie über
den Dispo(Deppen)Kredit einkaufen, los drück 15%+ ab... Weg damit.
Schritt 2: Wohnen
Wohnen: Eine der
wichtigsten Sachen auf der Bedürfnispyramide, und hier auch gleich
weit vorne genannt, denn der heftigste Kostenfaktur auf die
verfügbaren Einkommen ist Wohnen.
Wie schnell man die ersten
10k zur Existenzsicherung erreichen kann wird maßgeblich durch
diesen Faktor mitbestimmt.
Wenn das Einkommen aus der Arbeit eh
nur ein Mindestlohnjob ist macht es keinen Sinn diesen in einer
teuren Großstadt nachzugehen, den Mindestlohn gibt es Bundesweit,
nach Möglichkeit ist es dann am vernünftigsten in ein
strukturschwacheres Gebiet mit niedrigen Mieten zu ziehen
(Nordhessen, Hunsrück, Bayrischer Wald, Oderbruch) optimalerweise ne
Arbeitsstelle die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen kann.
Wer bei den Eltern wohnen kann, sollte diese Möglichkeit so lang
wie es nur geht ausnutzen. In Ländern wie Italien oder Spanien ist
das für Männer etwas ganz normales, weil die Situation eigentlich
schon immer so war wie jetzt, und die Leute meistens eine Immobilie
haben. Deutschland hingegen ist traditionell eine Nation von
Mietskasernenbewohnern, Anfang der 70er und später meist auch kein
Problem weg von den Nazieltern und dann irgendwo cool in eine der
nagelneuen Plattenbauten ziehen und auf Player machen Höhöhö...
Als Hartzer natürlich kein Thema, ab 25 gibts recht auf eigene
Wohnung. Heute kann die arbeitende junge Generation unter der
Dachschräge hausen und in der Zeitung von Neubauten für Flüchtlinge
lesen. Sicher gibt es Einschränkungen man wird keine Frauen
abschleppen die man seinen Eltern nicht vorstellen will, andererseits
ist finanziell größtmögliche Unabhängigkeit zu erreichen
wichtiger. Single-Haushalte sind teurer Luxus geworden. - Oberstes
Ziel muss jedenfalls sein die Wohnkosten möglichst niedrig zu halten
in den ersten Jahren.
Schritt 3: Konsumausgaben
Neben den
Wohnkosten ist das fetteste Batzen und der worauf man am
glücklicherweise/leider am meisten Einfluss nehmen kann.
Da
Deutschland zusätzlich auch noch allerhand versteckte Steuern in
Form von Konsumsteuern und Mwst. hat ist die einzige Möglichkeit
sich diese zu sparen, nichts zu kaufen. Nur so bleibt von denen
eigenen Ressourcen möglichst viel übrig.
Grundsätzlich gibt es
hier mehrere Grundregeln:
- Die 80/20 Regel: Besonders bei
Elektronik und ähnlichen Gütern gilt meist die Pareto-Regel, für
20% des Preises der "Spitzenmodelle" bekommt man meist ein
anderes Modell das zu 80% dieselben Funktionen/Komfort etc. bietet.
- Bei vielen Gütern gibt es die Kategorien "Professional"
und "Consumerware". Bei der Consumerware geht es oft um den
günstigen Preis, die Geräte halten ungefähr die Garantiezeit und
dann gehen sie kaputt, geplante Obsolsezens ist auch keine
Seltenheit. Das Zeug für den gewerblichen Einsatz muss länger und
mehr Betriebsstunden halten, meist tut es das weil einem die Kunden
sonst auf das Dach steigen, die Langzeitqualität ist oft deutlich
höher.
- Ausnahmen sind häufig Geräte die für die
Schwellenländer konzipiert sind, mittels "Value Management"
sind diese Produkte oft vereinfacht und wenn sie woanders angeboten
werden ähnlich günstig wie Consumerware, die Langzeitqualität ist
aber oft deutlich besser weil weniger dran ist was kaputtgehen kann
und man die Kunden dort anders bei der Stange halten muss wenn das
Zeug für sie ein gefühltes Vermögen kostet.
-
"Premiumprodukte" - das Gegenteil der letzteren Kategorie,
meist Prestigezeug das über den Preis oder Marke höhere Qualität
suggerieren will als das Produkt selber hat. Image, Design etc.
stehen im Vordergrund. Wenn man Glück hat ist das Produkt nicht
schlechter als andere die nur unwesentlich billiger sind, wenn man
Pech hat ist es nur "Consumerware" oder noch schrottiger,
also ein Blender, für den "Consumer" reicht das auch, er
will ja nicht die Ware sondern das Image.
"Wer billig kauft
kauft zweimal" stimmt oft nicht mehr, manchmal halten die
billigsten Sachen sogar am längsten.
Soviel zu den physischen
Gütern:
Nächste Kategorie sind "Dienstleistungen",
Arbeit ist extrem hoch besteuert, und wenn man mit seinem dreifach
besteuerten Nettolohn dann die Bruttolöhne anderer Leute bezahlen
muss wird es natürlich teuer, teuer, teuer... Und man kann jeden
Euro, nur einmal ausgeben.
Beispiel: Wir möchten gerne Aktien
die Dividende zahlen, sagen wir mal Beispiel Salzgitter oder
sonstwas, pro Aktie gibts 40cent pro Monat kosten tut die Aktie ca
40€, wenn wir pro Monat 11,25€ wollen brauchen wir 28 dieser
Aktien, müssen also 1120€ Anlegen, haben dann Kursrisiko, (und
noch sonstige Sachen und Kosten die hier nicht berücksichtigt werden
können, aber den Kuchen in der Realität kleiner machen
werden.)
Sagen wir ein Mann lässt sich alle 6 Wochen die Haare
schneiden, Trockenhaarschnit 15€ dafür das der Friseur den Laden
aufmacht und die Schere/Maschine in die Hand nimmt. 9xpro Jahr -
Lässt man dies von Mama/Freundin etc. machen oder tut es notfalls
mit der Maschine selber macht das pro jahr 135€, oder diese 11,25€
im Monat. In 4 Jahren hingegen schon 540€ und damit schon 5,4% des
Zieles von 10.000€.
- Das Gilt eigentlich für alles.
Die
Rechnung dreht sich erst um wenn man einen sehr hohen Stundenlohn
hat, wenn man 100€ die Stunde verdienen kann lohnt es sich
natürlich nicht in der Zeit sein Auto selbst zu warten um die 70 €
Mechanikerstunde zu sparen.
Da diesen Luxus nur die
allerwenigsten haben bleiben also nur die Wege
"Konsumverzicht/Begrenzung" sowie "möglichst viel
Selbstleistung". Vermögen baut man nicht durch viel Einnehmen
sondern wenig ausgeben auf.
Konsumausgaben II: Friss oder Stirb -
Nahrungsmittel
Verfügbares Einkommen Niedrig? Gratulation, Sie
dürfen sich ihr Vermögen vom Mund absparen!
Nun, ganz so krass
ist es nicht, Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern
Westeuropas billige Nahrungsmittel. Der Malocher brauch seinen
Sklavenfraß der ihn arbeitsfähig hält, und die Transferempfänger
nen vollen Bauch das sie die Fresse halten.
Wie soll man hier
also noch sparen? Selbst Gemüse anbauen? -> Ist mehr Spielerei,
ein bisschen was kann man machen, aber selbst in Osteuropa wo viele
Leute noch ihre Datsche haben zahlen sie schon drauf indem sie mit
Bus oder Auto dahinfahren müssen, und der Arbeitseinsatz rechnet
sich für den Ertrag meistens auch nicht, ist also mehr was für
Bioanhänger.
In Deutschland kann man vor allem dadurch sparen,
indem man dafür sorgt das man 1. unnötige Wege vermeidet, 2.
unnötige Kosten, d.h. noch jemanden dafür mitbezahlen müssen das
er das Essen zubereitet und das Geschäft dazu. Restaurants sind also
Luxus. Fette Kosten machen hingegen Einkäufe in Tankstellen oder
Schnell-Restaurants aus, McDonalds ist nicht der zweitgrößte
Immobesitzer der Welt weil sie gutes Essen verkaufen, sondern weil
sie welches verkaufen, und oft in Industriegebieten oder zu
nachtschlafender Stunde die einzigen die etwas essbares verkaufen.
Für den Tagarbeiter haben vom Arbeitgeber nicht subventionierte
Kantinen, Imbissbuden etc. denselben Effekt. Lösung:
Vorbereitung.
Also selbst Verpflegung mitnehmen, langfristig
haltbare Lebensmittel am besten, Praxis alter Leute z.B. eine
Stangensalami und ein Laib Brot für ne ganze Woche in
Arbeitsplatznähe. Bei Hunger immer was da und reicht die ganze
Woche, ganzer selbst gebackener Kuchen usw. usf.
Wer viel
Unterwegs ist sich eine Art EPA basteln. Mit ner Thermotasche hält
ein Fertiggericht in der Schale da auch ein paar Monate bei Hitze und
Kälte, einzeln eingeschweißtes Schwarzbrot und ein paar
"Bifi"/"Carazzaa" ebenso. Wasserflasche für
Leitungswasser etc. ist ebenso klar.
In der
Wohlstandsgesellschaft sind das "komische Marotten" die man
allerdings oft gerade bei sehr reichen Leuten findet, Beispiel, der
"Coffee to go", sagen wir mal ein Büroangestellter kauft
jeden morgen auf dem Weg zum Arbeit nen Kaffee für 2€ weil er
keinen Bock hat sich daheim einen zu machen. (Muss man ja 10 Minuten
früher aufstehen...und so). 5 Tage die Woche, 10€ 6 Wochen Urlaub
macht er natürlich mit allen Brückentagen usw. also 46 Wochen.
Macht 460€ pro Jahr, diese 230 Becher Kaffee daheim hätten wenn er
nen starken trinkt 5 Pfund Kaffee also 15€ gekostet... 4 Jahre
Haare nicht beim Friseur geschnitten + 1 Jahr Kaffee daheim machen
und schon sind die ersten 1000€ erhalten geblieben.
Nun was die
sonstigen Nahrungsmittel angeht die üblichen Binsenweisheiten,
selbst Kochen ist sowieso angesagt. Und in Deutschland ist das
Männerarbeit, weil deutsche Frauen unter 40 können maximal so gut
kochen wie sie Ziegelsteine schleppen können, die Hälfte der
Spätboomer-Weiber ist schon nicht mehr in der Lage dazu.
In den
niedrigen Einkommensklassen, Single-Haushalten usw. ist "Prepping"
sowieso angesagt, deine Familie ist sonstwo, wenn die Klitsche wo du
malochst dein Gehalt nicht zahlt und deine EC-Karte nicht gehen
schaust du schon blöd aus der Wäsche Freitag Abend, bei ein
bisschen Hochwasser oder etwas mehr Schnee musste dann schon hoffen
das dir jemand ein Carepaket vorbeibringt...oder man dich in die
Notunterkunft zu den Leuten fährt neben die du dich im Bus nicht
setzen willst.
Der Prepper weiß das größere Mengen günstiger
sind und Discounter Angebote, Verramschhändler und 1 Euro Shops hier
eine Fülle an Möglichkeiten bieten einen Haufen Geld zu sparen,
solange man bei haltbaren Produlkten bleibt, und kein Zeug kauft was
man sonst nicht kaufen würde.
So zum Ende kurz damit das hier
kein Kochblog wird, Brot vom Bäcker ist teuer und lohnt sich nicht,
die Backlinge aus Polen kosten einen Bruchteil und machen auch satt,
Feinschmecker backen es selbst. Grundnahrungsmittel kaufen, zwischen,
halb und fertig verarbeitete Produkte lassen sich jeden
"Zwischenschritt" und manchmal nur paar Sekunden
Zeitersparnis teuer bezahlen, aber die Fernsehwerbung muss finanziert
werden, Puddingpulver paar Cent, abgepackter Vanillepuding 1,50 der
Becher, Naturyoghurt 17cent der Becher, "Fruchtyogurt"
Naturyogurt mit nem Löffel voll Marmelade drin -> 69ct usw. usf.
- Wer weniger frisst, wird nicht fett und muss weniger kaufen.
Konsumausgaben III: Genussmittel
1. Rauchen - Ohne Dampf kein Kampf
Die
billigste und gesündeste Lösung zum Geld sparen: -> Nicht
rauchen. Wenn ich heute aber sehe das Leute sich darüber beschweren
das sie kein Geld haben, und dann tatsächlich Zigaretten in
Schachteln (mit deutschen Warnhinweisen) rauchen. Bei Preisen um die
7€ pro Schachtel braucht man sich auch nicht wundern. Für 7€
gibts ein Kilo Gulasch halb/halb, 8 Kilo Reis oder gar 18+ Kilo Mehl
(= ergibt 27 Kilo Brot!) - Selbst wem die Schachtel 2-3 Tage hält
ist pro Monat 70-110€ los, also ca 900-1350€ pro Jahr... 7 Jahre
geraucht und ein ganzer Dacia verheizt. Für 11kg Tabak
Nun gut,
der Raucheranteil beträgt bei Arbeitern und Soldaten auch weiterhin
gefühlte 75%, aber wer schon rauchen will, der sollte sie sich
zumindest selber Stopfen ansonsten wird das gar nichts mehr. Die
selbst gestopften 7 Jahre bei den aktuellen teuren (mit Sicherheit
weiterhin steigenden) Preisen für sagen wir Marlboro wären nur ca
2300€ anstatt 6720€ stolze 4420€ Differenz. - Alternative
geschmuggelte Jin-Ling rauchen, braucht man sich außerdem viel
weniger Sorgen machen ob die Rente nicht reicht.
2. Alkohol
Bier -> Billigere
Sorte umsteigen, gibt genug für die Hälfte die nicht schlechter
sind als die teureren,. Alternativen -> Auf Highballs umsteigen
(Whisky Soda) haut einem nicht den Diätplan zusammen und nicht
soviel Phytoöstrogene. - Lieferdienste bei Getränken sind natürlich
wesentlich teurer als selbst hin und herfahren, auch klar.
Wodka
in Deutschland unterscheidet sich billiger von teurem eigentlich nur
durch die Filterung. Kaffeefilter+Aktivkohle und paarmal durchlaufen
lassen und ab ins Gefrierfach, Aldi oder Absolut?
https://hartz4widerspruch.de/wp-content/uploads/2018/02/WasserwirdBier.pngBtw.
alte Nummer, auf Lebensmittelgutschein Wasser kaufen, ausschütten,
Pfandflaschen zurückbringen= Cash für Alk.
Jede Flasche/Dose
bringt 25ct. 14 Dosen bringen also soviel wie ne Aktie von Daimler im
Jahr an Dividende bringt. Ein paar Handschuhe und ne Mülltüte
nehmen nicht viel Platz weg.
Konsumausgaben IV - Klamotten
#AnzügeundWollhosenimSommer#WollhosenImSommerWillkommen
im Kostümverleih, T-Shirts mit Pokemon und Supermario, und
abgerissene Jeans mit Löchern aber dem Label von irgendnem Depp für
199€ für alle... Kleider machen Leute, und die reagieren auch
drauf wie andere Leute angezogen sind, mit 1968 Verschwand in
Westeuropa der Hut, dafür kam die Jeans das Batikhemd das
Che-Guevara Tshirt... und danach Punk, Metal,
Hiphop...Larp-Spielgruppen und Freakshows. Ein Schulfreund (Wigger)
erzählte mir (nachdem ich die Schule gewechselt hatte)
"Wir
waren auf Klassenfahrt in Tschechien, das war voll komisch... die in
unserem Alter sind ja wie ERWACHSENE angezogen und haben uns
ausgelacht"
Ich denke der Satz fasst das Thema gut zusammen.
Vor ein paar Jahren wollte ich einfach ein paar Baumwollhosen für
den Sommer kaufen, ich bin zum örtlichen C&A gefahren und habe
im ganzen Laden nicht eine einzige Hose gefunden die nicht im
supercoolen "Used-look" oder mit irgendwelchem Infantilen
Krimskrams verunstaltet war. Man will ne neue Hose kaufen und alles
im Laden sieht schlimmer aus als die man wegschmeißen musste. Am
Ende fand ich ein Modell im Versandhandel (Zielgruppe Generation 50+)
die alle Größen hatten, wo die Hose neu war und die hälfte vom C&A
Preis gekostet hat. Ist wohl schon für andere Märkte wenn die
Waschhinweise neben Deutsch und Englisch und Rumänisch auf Russisch
sind...
Ok genug vom Exkurs, hier ging es darum wie man die Kosten
gering hält.
Kurze
Materialkunde:
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Auch
bei Klamotten gilt, bessere Qualität hält in der Regel
länger.
Mischgewebe Baumwolle/Polyester:
Strapazierfähige
Stoffe mit guten Trageeigenschaften, typischer "Outdoor"
Stoff "Armyshop" Nachbauware.
Baumwolle:
Kennt
jeder, Pur gerne benutzt bei Uniformstoff (nicht so feuergefährlich
wie Nachbauten), Sackos für den Sommer, Hosen, Unterwäsche usw.
usf.
Oberhemden sollten aus 100% Baumwolle sein, ist angenehmer
als die ganz billigen aus Polyestermischung. Knittert allerdings
mehr.
Wolle:
Typischer Anzugstoff in Deutschland, 100% für
Sakkos bessere Qualität knittert aber leichter. Wer viel Anzug
tragen muss (Berufsbekleidung) und wenig ausgeben fährt mit 50/50
Schurwolle/Polyester erstmal besser, die lassen sich notfalls auch
bei 30 Grad in die Waschmaschine schmeißen. (SpezialDinger dafür
gibt es auch "Greif" berufsbekleidung)
Strickwaren/Pullover
etc für den Winter sollten wenigstens aus 70% Wolle bestehen,
Polyacryl ist ok wenns nix kostet oder für Baustellen.
Leinen:
Flachs, Naturfaser ähnlich Baumwolle, kühlt bei Hitze, wärmt bei
Kälte, idealer Stoff für den Hochsommer, knittert gerne.
Polyester:
Allgegenwärtig als Beimischung, in Jacken der
meistbenutzte Futterstoff, und bei Jacken für Winter etc. es ist
Plastik, es ist robust, leider kaum Atmungsaktiv, dafür trocket es
schnell und in Sportbekleidung (100%) daraus schwitzt man wenig,
dafür stinkt man schneller. Aber nicht verkehrt z.B. als
Unterzieh-Tshirts wo man nicht friert bei Wind und Wetter, oder im
Sommer das man sein Oberhemd nicht durchschwitzt.
Nylon:
Sehr
ähnlich wie Polyester aber auf Erdölbasis, Einsatz in der Regel
Oberbekleidung.
Viskose/Kupro/Rayon etc.
Kunstfasern aus
Baumwollphase, leicht und angenehm auf der Haut, nicht die negativen
Eigenschaften von Polyester. Als Futterstoff bei Anzügen besser als
Polyester.
Seide:
Bei Männerbekleidung wenig relevant, außer
bei Krawatten, die sollten aus Seide sein wenn man kauft. Deutsche
haben Angst vor Krawatten, und können darüber entscheiden ob dich
deine Nachbarn Grüßen oder
nicht.
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Was wo wie
kaufen?
Das "Markenklamotten mit angesagten Labels"
Prohibivpreise haben kann man sich denken, die Spannen sind
eigentlich nirgendwo schlimmer oder krasser als bei Kleidung.
Einzelhandel ist meist schlecht sortiert, und wenn man was
anderes als genau die Konfektionsgrößen Größe bis 54 trägt
braucht man da eigentlich kaum hingehen. Gescheiter man bestellt im
Versandhandel mehrere Größen bis man die findet die passt, und
nimmt dann den Artikel wenn er gut ist zwei oder dreimal für den
Fall das einer runter/verschlissen ist.
Extrem teuer ist oft
08/15 Ware wie Unterwäsche oder Socken, da das Verschleissartikel
sind und wenn man was hat womit man zufrieden ist und wo man nicht
10€ für 3 paar Socken zahlt ruhig 15 oder 20 paar gleich
organisieren, kaputt geht das Zeug von alleine. Standardzeug wie
T-Shirts etc. ebenso. Kleine Defekte wie Löcher, offene Nähte
abgefallene Knöpfe usw. sollte man natürlich sofort selbst
reparieren.
Selber nähen: Da gewisse Dinge im Handel oft schwer
zu bekommen sind, kann selber Nähen interessant sein, und richtig
viel Geld sparen, im Zweifelsfall sollte man wenn man über die
Familie da nichts hat ne gute Änderungsschneiderei kennen die Sachen
anpasst.
Sozialkaufhäuser: Hier liegen oft gute Sachen die an
"konservativer Bekleidung" die keiner haben will, haben oft
ältere Leute für teuer Geld gekauft die nie die Gelegenheit hatten
das Zeug anzuziehen weil sie nur auf den tot gewartet haben. Wenn man
hier was findet was aber nicht ganz passt - entsprechend anpassen
(lassen).
Berufsbekleidung: Solang es nicht der große Vogel mit
den Phantasiepreisen ist bekommt man hier robuste Bekleidung die
lange hält und Witterung abkann, meist mindestens genauso gut wenn
nicht besser als sog. Outdoor Premiummarken für
Schaufenster-Polarforscher, und Bordstein-Trapper. Quellen
Fachgeschäfte (teuer) Versender, Baumärkte und ab und an die
Discount-Supermärkte.
Kaufhäuser/Textilketten: Gemischte
Qualität, wer braucht "Baukastenanzüge" bei P&C,
Adlermode und Konsorten sind einfach und brauchbar, wer was
"extravaganteries" Will und keine Kohle hat "Esprit"
hat als "Armani für Arme" ganz gute Auswahl, aber leider
meist nur Kindergrößen, Oberbekleidung auch Ordentlich, aber auch
viel Müll, Kunstlederjacken und so Zeug sollte man liegenlassen.
Versandhandel: Kann man nicht direkt anprobieren, ist größter
Nachteil kann man aber ausgleichen über mehrere Größen wie gesagt.
Vorteile sind Rückgaberecht, Umtausch usw. und meist zahlt man
selbst wenn man das Porto bezahlt weniger als wenn man irgendwo in
ein Geschäft geht und dafür noch Wegekosten anfallen und man alles
erst im Laden raussuschen muss ohne Suchmaschinen etc.
Militärware/Armyshop usw: Die meisten Nato Operettenarmeen
haben Produkte die sich zivil verwenden lassen oder was taugen (und
auch Schrott), die "Klassiker" wie M65 Jakcen auf dem Markt
sind oft billigster Nachbau kosten aber dann Asche, Original ist
besser wenn man bekommt.
z.B. Beim Bundesheer der Österreicher
"Feldjacke schwer" baumwolle. Gibt auch Sachen aus dem
Bereich die sich gut zivil tragen lassen, Sportschuhe "Gelände"
Bundeswehr sind von Adidas und gut brauchbar, die "Dienstmäntel"
machen sich wenn man die Knöpfe austauscht und die Schulterklappen
abmacht auch gut überm Anzug, besonders weil man heute kaum noch
Langmäntel neu kaufen kann.
Schuhe:
Eigenes Thema
an sich. Aber das ist nicht so wichtig, Grundregeln: Bevor man kauft
immer die Nähte und den Übergang Sohle/Schuh checken wenn die
Klebestellen schon ganz krass sind wird das nicht lange halten
normal. - Mit Putzen und Pflege etc. hält Leder länger, Sohlen
möglichst gerade nehmen, lässt sich dann nämlich auch von Mr.
Minit etc. reparieren/austauschen. - Klassische Herrenschuhe ist
rahmengenäht besser wenn man bekommt.
Im Prinzip sollte
man alles was mit Bekleidung und Schuhen zu tun hat vor dem Kauf
"Materialprüfen"
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Mobilität und Verkehr: Hin und her macht Taschen leer
Ein weiterer bedeutender Faktor die dafür sorgt das arme Leute arm bleiben sind die Kosten für Verkehr. In den 50ern und davor lebten die Menschen in der Nähe an ihrem Arbeitsplatz oder in direkter Nähe, mit den hochgezogenen Plattenbauten und Schlafburgen in den 70ern wurde billiger Wohnraum geschaffen um die Leute vom Land in die Stadt zu holen damit sie dort dann arbeiten können. Mit dem anschließenden Strukturwandel wurde die arbeitende Bevölkerung für die diese Umgebung geschaffen wurde nach und nach durch Transferempfänger ersetzt, und die Viertel verlotterten vollständig weil wer nicht arbeitet hat Zeit zum kriminell sein. - Außerdem konkurriert man mit niedrigen Gehältern dann mit dem Staat der anderen Leute die Miete zahlt was für permanente Nachfrage sorgt und die Meiten hochhält, obwohl da eigentlich keiner der mit dem eigenen Geld bezahlen muss dort wohnen will.
Also heißt es Pendeln mit den Öffentlichen oder eben mit dem eigenen Fahrzeug, und da die Leute beides als Opportunitätskosten brauchen, kann man hier steuerlich richtig schön draufklopfen.
Also was tun? - Die Mietdifferenz ist mittlerweile in vielen Großstädten gekippt, das heißt das was man in der Stadt mehr verdient, das schüttet man entweder in den Tank oder gibt es der Bahn. Wie schon geschrieben, wer eh zum Mindestlohn oder für nur wenig mehr arbeiten muss tut das besser gleich am Land oder in der Provinz, und sucht sich dann ne Bleibe möglichst in der Nähe. Das hält die Wege kurz, und als Auto reicht irgendein gebrauchter Kleinage für ei paar €. We es it de Fahrrad oder zu Fuß auch geht, noch besser.
"Fahren mit den öffentlichen" - Nur Versager fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, sie sind in Deutschland sehr teuer und unattraktiv mit unflexbilen Fahrplänen, in den Großstädten unsicher. Wer nicht im Büro arbeitetet kann mit den tollen Linien im Zentrum nichts anfangen, weil die Jobs sind im Industriegebiet, und wohnen in Zentrum kann man sich nicht leisten...Und Zug und U-Bahn fahren meist
nichtmal ins Industriegebiet rein, weil bis dort eine Linie hin ausgebaut wird sind die Firmen schon wieder Pleite und ein anderes Gebiet woanders gebaut. Kann trotzdem passieren das man in den faulen Apfel beissen muss, denn wo die Mieten hoch sind, ist kein Geld für ein Auto da das neben Betriebskosten für Wartung und Kraftstoff und einer Besitzsteuer, und für junge Leute unverschämt hohe Pflicht-Versicherungsprämien kostet.
Auto: Leute die in Deutschland Geld haben kaufen ihren Kindern gerne zum 18. Geburtstag ein neues Auto, welches die dann in den ersten Monaten in den Graben fahren...
Wenn man es selbst verdienen muss kann man das allerdings vergessen, bleiben nur neue "Billigautos" oder Gebrauchtwagen.
Gebrauchtwagen:
Diesel:
Die letzten 20 jahre wurde der Dieselmotor technisch wegen der Abgasnormen immer komplizierter gemacht, was seine Zuverlässigkeit reduziert, und den Wartungsaufwand erhöht hat, eine Wartung die sich nicht mehr jeder leisten kann oder will, weswegen das Auto dann verkauft wird... Dieselmotor bleibt also nur Notwendigkeit bei Vielfahrer und Langstreckenpendlern. Aufgrund der Steuern muss der Hubraum niedrig sein, gute Dieselmotoren sind der Fiat 1.3 Multijet der auch bei Suzuki und Opel verbaut wurde, vglw. wenig anfällig braucht wenig Sprit und die Wartung ist einfach. Gut sind auch die kleinen Diesel von Peugeot, und die der Koreaner (sofern sie Euro IV haben) - Renault(Dacia) 1.5 ist Durchschnitt macht aber den Job. - Von 3 Zylinder Motoren sollte man absehen, sie haben sehr schlechte Laufkultur und geringere Lebenserwartung. Dieselmotoren Deutscher hersteller unter 2 Litern sind allesamt nicht empfehlenswert. - Wer es sich leisten kann Mercedes mit den Taxi-Motoren.
Benzin:
Der normale 08/15 Ottomotor braucht etwas mehr Sprit, dafür gibt es ihn ohne Turbo, Partikelfilter, komplizierte/teure Einspritzung und anderes. Auch kommen wegen der Abgasnorm auch ältere=billigere Fahrzeuge in Betracht, und er ist leichter zu warten.
Autogas:
Was man an Sprit zahlt, das lässt man meistens in der Werkstatt, die meisten Asiatischen Motoren sind nicht Gasfest, wenn man sowas kauft sollte das Auto damit vom Band gelaufen sein, es gibt wenig gute Umbauten aber viele Schlechte, und wenn die Defekte sich ankündigen und es unzuverlässig wird, landet es auf dem Gebrauchtmarkt.
Wartung:
Über die Zuverlässigkeit und Funktion, Lebenserwartung entscheidet der Wartungszustand des Autos, ei eie Gerauhtage sollte a ier € als Rüklage für Reparture orhalte. - Bei einem Neuerwerb sollten alle(!) Öle, Filter, Flüssigkeiten,getauscht werden, sowie die Riemen wenn es nicht schon getan wurde. Auch die Batterie sofern die älter als 3 jahre ist, gerade bei einem Diesel im Winter wichtig. - Beim Benziner muss die Zündanlage einwandfrei sein, also Kerzen und Kabel bzw. Spulen neu
machen. Soforn das Fahrzeug um die 100tkm hat aber schon älter als 4-5 Jahre auch das Kühlerthermostat wechseln (wenn das Kühlwasser eh rauskommt) das Teil kostet nur ein paar Euro, macht aber bei älteren Benzinern oft Ärger.
Gebrauchtwagen von Frauen aus Großstädten sollte man unbedingt meiden, die haben nämlich meistens kein Geld für Wartung, es wird gefahren bis die Motorkontrolleuchte angeht oder der Öldruck stimmt nicht mehr so ganz weil das 5 Jahre alte Motoröl nach 80.000km verschlampt ist. usw. Die billigsten Gebrauchtwagen gibts in den neuen Bundesländern am Land, in Großstädten sind sie am teuersten. Nagelneue Billigautos mit Garantie sind natürlich besser als verranzte Kisten.
Konsumausgaben V:
Wie im Eingangspost unter 3: hier noch eine Zusammenfassung mit Beispielen für
"langfristigere" Gebrauchsgüter. Oder anderes.
Kochuntensilien: Auch Billigware hält meist ein paar Jahre, aber wenn man sich hier was "vernünftiges" kaufen will bei Lieferanten für die Gastronomie kaufen, Töpfe mit Schüttrand, Sandwichboden, dicht schließende Metall statt Glassdeckel und 18/10 Edelstahl sind nur wenig teurer oder billiger als "Kaufhausware", werden aber euer Leben lang halten, und auch Gas/Benzinkocher ggf sogar offenes Feuer abkönnen. - Küchenmesser auch hier Quali besser als Marke, schwere geschmiedete(!) Messer aus Werkzeugstahl gibts im einstelligen Eurobereich, mit nem Lanskyset hält man sie auf Rasiermesserschärfe. - ne Pfanne aus Gusseisen für Steak usw. ist auch fraglich ob die historisch so billig bleiben wie heute.
Werkzeug: Ebenfalls wie Messer oft Boomer Konsumspielzeug, viele kaufen Werkzeug aus Gewohnheit das sie nie brauchen werden, die Baumärkte liefern reichlich Ramschware für diesen Zweck... Es muss nicht Gedore, Hazet oder SnappOn sein, aber wenn man Werkzeug sich anschafft sollte es schon wenigstens mittlere Qualität haben. - Wer keins hat oder nur klump dem kann ich den Proxxon 23650 Koffer empfehlen. (Der mit hohen Preisunterschieden gehandelt wird, 120-€ ist ok) Der hat alles für übliche und etwas unüblichere Reparaturen in Haushalt und am Auto. - Bohrmaschine wer Zementhaus bewohnt, die Bosch GBH 2-28, Schlagbohren/Meißel und Wechselfutter für "normales" Bohren. -kein "Statusteil" wie Hilti, aber wird bei Würth hergestellt und ist für dauerhafteres Arbeiten gedacht. Sollte man mit viel zubehör für unter 200€ bekommen..
Möbel: Wem die nächsten Jahre eher ein "Nomadenleben" bevorstehen wird, der braucht hier auch nicht mit großartigen Ausgaben anfangen. Was anderes als Pressspahn etc. IKEA, POCO, Roller etc. etc. ist sowieso nicht drin wenn euer Sozialkaufhaus nix hat, oder ihr Omas Gelsenkirchner Barockschätze geerbt habt... Also : Qualitätsdefinition in diesem Bereich hier "je schwer desto gut".
Wichtig ist hier beim Aufbau sorgfältiger zu Arbeiten und ein paar Tricks zu beachten, 1. Holzschrauben
und guten Leim kaufen (D3 Wasserfest), dann nur die Teile Verleimen/Verkleben (ordentlich arbeiten; Schraubzwinge etc) nur die Sachen die man in diesem Zustand später auch noch leicht transportieren kann. Alles was im Original mit Nägeln gemacht wird, durch Schrauben ersetzen. Schrankrückwände wenn sie ganz ganz dünn sind gegen dickere die passt austauscht (sich zuschneiden lassen) das macht das ganze auch stabiler. Dann übersteht das ganze auch ein paar Umzüge.
Waschmaschinen, Kühlschränke etc: Teure Waschmaschinen werben mit "langer Lebensdauer" Ersatzteilangebot etc., was dann aber nur bedeutet das jemand dann kommt und das richtet, den Haderker ud die Teile ud die Mst uss a ezahle, ud as ist illiger die € Mashie für € repariere, oder die € Washashie ah Jahre durh eie eue zu sele oder ählihe Preis zu ersetzen? - Reparaturen in diesem Bereich lohnen sich heute kaum bis selten. Wenn die Reparatur nicht mit nem Schlauch etc. oder sonstiges als Meterware zu bewerkstelligen ist, eher uninteressante Geschichte. Hier reden wir auch nur von "Consumerklass", "hohe Qualität" gibt es bei Geereashashie ud die koste € ud ehr - lohnt sich nur wenn man aus Insolvenz bekommen kann.
Laptops: Die "Business"-Geräte von HP (Ultrabook), Lenovo (Thinkpad), Dell etc. sind typische Abschreibeobjekte von Großfirmen, sind qualitativ aber wesentlich hochwertiger und langlebiger als neue "Consumerclass" der Gehäuse anfällig für den "Flexing" laptoptod sind, und schlechte Tastaturen haben, Refurbished Geräte 2-4 Jahre sind heute meist mindestens so schnell wie neue Billigteile und Garantie gibt der Refurbisher auch meist.
Smartphones: Super Beispiel für 80/20 Regel. Die "Topmodelle" liegen ca bei 600-€, Geräte für 120-€ tl sogar eiger erde ühelos % o de as diese Geräte theoretish "köe" liefern. - Und dann stellt sich immernoch die Frage wofür man das eigentlich brauchen soll.
Gilt auch für die meiste Unterhaltungselektronik - Audio sowieso.
"Video" hat eig gedauert is ih ir e FlahGlotze zugelegt hae, ha eie für € it alle möglichen "Smartkram" bekommen wovon ich nur nen Bruchteil überhaupt vorstellen kann mir jemals zu brauchen, obwohl wer Shoppingqueen in 4K und Bugmen-Soccer braucht, der rennt jetzt besser ganz schnell zum Blödmarkt, voll der Rabatt und 0% Finanzierung auf 84 Monatsraten, geil, geiler, Bombe.
Hygieneartikel&"kosmetik":
Hier schlägt man richtig zu, besonders bei Frauen erzeugt das "Haushaltslöcher". D.h. aber nicht das Männer hier nicht auch richtig abgemolken werden können, gerade die letzten Jahre soll der ja möglichst Metrosexualisiert, verschwult etc. werden damit er sich endlich auch Eyeliner kauft. Nun, was haut rein?
Mehrklingenrasierer: Quattro, Fusion, Pentium... 3,4,7,10... Rasierer kostet meist nix, Packung Ersatzklige ,€, er sih täglih rasiert ud oh nen Schaum dazu kauft kann das mal hohrehe. Vielleiht oh Fläshhe Aftershae dazu ist a shell ei €. - Unglaublich teuer,
die Nachbauten der Discounter haben mittlerweile auch 4 Klingen und funktionieren mindestes so gut wie die Marketingteile vor 10 jahren. - Ud die hat a daals auh sho iht gerauht, für € gibts leicht 200 Double Edge klingen (reicht 3 Jahre), Rasierpinsel Echtdachs 5-€, ud der illige Plastikhobel von Wilkinson kosten nen 5er (Funktioniert aber schon mehr als ausreichend gut), und ein neuer aus Metall 20-€...
After Shave in Sprühflasche umfüllen, leichter zu verteilen und sparsamer.
Und wenn man nen schlechten Tag hat macht technisch ein Chinesischer Elektrorasierer für nen 10er dassele as ei € Teil das 2005 die coole Fernsehwerbung hatte, aber mit kaputtem Akku etc. und wegen zu teuren ErsatzFolien schon lang im Müll liegt.
Duschgel: Gibts in coolen Flaschen mit Geruch - Billiger, hautschonene PH-Neutrale Parfüm/Seifenfreie Waschlotion etc. Das gewünschte Parfüm in der Flasche kaufen und 10x reinsprühen... -
Medikamente:
Apothekenpreise, Hausapotheke mit den wichtigsten Mitteln (Fieber, Schmerzen, Durchfall, Magen etc.) und kleine für Unterwegs (wenn man sie braucht) sollte sowieso jeder haben, und nicht dann organisieren müssen wenn er sie braucht, dann muss man auch keine Notdienstpauschalen und anderes für etwas was sonst 50ct kostet abdrücken. Füllung dafür kann man sich heute aus Internetapotheken die billigsten Generika raussuchen. Ansonsten wenn man vom Arzt was spezifisches auf Rezept bekommt was man nicht SOFORT braucht, erst mit der PZN schauen und vergleichen bevor man mit dem sprichwörtlichen "Apothekenpreis" (des gut bekannten Apothekers nahe der Praxis) gefickt wird, was man vom Rest des (für einzelne) profitablen Gesundheitssystem sowieso wird.
Schritt 4: Sicherung
Nun, sagen wir nun jemand hat alles oder mehr aus den letzten Beiträgen übernommen, hat sich selbst auch was ausgedacht und kam bei Wohnung und Job mit einem Blauen Auge davon, und hat sich selbst auch noch etwas ausgedacht. Durch die eingeschliffenen Gewohnheiten wird er das Maximum von seinem Verfügbaren Einkommen rausholen, und jeden Monat mehrere Hundert Euro auf die Seite schaffen können. Bekann ist der Spruch "Die erste Millionen war am schwierigsten"... das schwierigste davon sind aber heutzutage die ersten 10k überhaupt zusammenzukratzen, dieser Prozess kann also mit Rückschlägen oder unvermeidbaren Anschaffungen usw. durchaus 3-4 Jahre dauern. - Und das bedeutet nicht das man danach diesen Lebensstil aufgeben kann. (Wenn auch die Freiräume steigen, wenn man sich "mehr leisten" kann.)
Nun stehen wir vor dem Problem "wie Anlegen?" - In Zeiten von Nullzinsen, Aktienmärkten bei Dauerhöchstständen und anderem macht es für jemanden der es grad mal erreicht hat halbwegs überhaupt seine wirtschaftliche "Willensfreiheit" zu erreichen und sich vom Armutsstrudel nach unten zu separieren keinerlei Sinn hier in irgendwelche klassischen Anlageprodukte zu gehen. Die "Sicherung"
steht hier im Fordergrund, denn die angesammelten Ressourcen sind für die Sicherung der eigenen Existenz gedacht. Es geht also um Verteilung.
- Einen Teil kann man wirklich auf einem Girokonto lassen, es wird immer mehr digital bezahlt und haltende Liquidität ist hier auch wichtig.
- Bargeld: Das gesetzliche Zahlungsmittel ist und bleibt Bargeld, und bei Stromausfall, Karte kaputt, oder deine NRW-Sparkasse feiert "Griechische Wochen" etc. brauch man Alternativen.
Wer in Grenznähe wohnt kann auch etwas Geld vom Nachbarland außerhalb der Eurozone hinzunehmen, Franken, Kronen, vielleicht sogar ein paar Zloty..
- Edelmetalle: Der Preis für Gold die letzten Jahre geht seitwärts, unattraktiv für Zocker, - Langfristig gesehen kam man immer zumindest auf einen Inflationsausgleich...
Auf dem PC Blog wurde immer wieder negativ über Gold geschrieben, "nützt nichts in der Zombieapokalypse, dann zur Zigaretten, Thunfisch in Dosen und Munition und so " "Alte Leute kaufen Gold" usw.
Beides Argumente die stimmen, denn Gold ist ein Wertaufbewahrungsmittel für Zeiten "danach", Alte Leute brauchen sowas eigentlich nicht mehr kaufen, weil die keine Zukunft mehr haben. - Junge Leute kaufen selten Gold - obwohl sie eigentlich diejenigen wären die es müssten... weil... Ja Scheisse, weil junge Leute kein Geld haben.
Zumindest einen gewissen Teil seiner "Notreserve", vielleicht 2-3 Monatsgehälter sollte man in Edelmetallen haben, ein paar 1/4 Unzen, 20 Reichsmark, etc. Der Euro hat dafür das er die meiste Zeit seiner Existenz in einer Dauerkrise steckt zwar erstaunlich lange gehalten, aber ich würde nicht darauf wetten das die Taschenspielertrick ewig gehen und anderes.
Kaufen kann man alles (wenn man Geld hat), verkaufen kann man aber nur Dinge die man hat.
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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Cash und Edelmetalle, brauchen wie die illegalen Sachen die keiner hat und haben darf natürlich sichere Verstecke, Einbruchschutz etc. was woanders ein Thema sein kann. Aber das sicherste sind Verstecke wo keiner draufstößt, und von dem keiner was weiß. Außerdem gilt hier die Regel "Über DAS EIGENE Geld spricht man nicht" und man sollte auch nicht so aussehen als ob man zuviel davon hätte dann kommen nämlich auch keine Leute um es zu suchen.
"Bucklige Verwandtschaft" "Freunde" "Bekanntschaften" "Lebensabschnittspartner/innen" sind die Personen die das noch weniger angeht als Leute die man nicht kennt, denn die pennen evtl in eurer Bude ihren Rausch aus, und dann bekommen plötzlich Dinge Beine, man weiß nicht ob man sich verrechnet hat bei der Inventur, und wenn euer Kontoauszug auf dem Couchtisch herumliegt braucht ihr euch auch nicht Wundern wenn ihr angepumpt werdet, oder Freunde von Freunden versuchen euch in eurem eigenen Bett totzutreten oder sonstwas.
Schritt 5: Schluss: 10k++ Investition und Risiko...?
Kommen wir zum Ende der Artikelreihe. Die ersten 10K (vielleicht ein bisschen mehr) sind verdient/erarbeitet/erspart usw. ein - billiges oder altes - aber dafür bezahltes und zuverlässiges Auto bringt einen von A nach B...
Die normale Existenz ist finanziell abgesichert, man muss auch nicht mehr auf jeden Cent achten, aber man wird nachdem man was man in den vorherigen Beitgrägen genannete verinnerlich und zur Gewohnheit gemacht hat, weiterhin weniger Ausgeben als man Einkommen hat.
Kommen wir zu einem neuen Problem, dem "Anlagenotstand". schnell wird man feststellen das man nämlich nicht viel kaufen kann, was den Einsatz der eingesparten Ressourcen wert wäre...
Immobilien:
Kommen sofern man sie nicht erbt oder ein richtiges Vermögen macht in Deutschland eigentlich nicht in Frage, halbwegs bezahlbar bis günstig, also wo man ein bewohnbares Haus oder eine Wohnung findet (welche nicht die Mietausgaben von 16+ Jahren oder mehr kosten soll) ist nur noch in Strukturschwachen Gebieten möglich. Der Gesamtmarkt ist völlig überkauft, weil die "Zinsen so billig sind" akzeptieren die letzen Jahre die Leute Preise die selbst wenn man die Inflation ausgleicht doppelt oder dreimal so hoch sind wie zu Zeiten von wesentlich höheren Zinsen. Die "junge Familie" die noch ins Eigenheim zieht existiert vielleicht noch wenn der Familienvater Zahnarzt oder überbezahlter Bandarbeiter bei nem Autokonzern ist, dann sind ne viertel oder halbe Million für ein Reihenhäuschen ja stemmbar... Der Großteils der Millenials oder Generation Z kann sich von diesen Vorstellungen verabschieden. - Dazu kommt das Immobilienbesitz für jüngere Leute gar nicht attraktiv ist, Immobilien sind Immobil, es ist nicht sicher immer derselben Region wohnen zu können/wollen. Die Deutschen sind ein Volk von Mietskasernenbewohnern, entsprechend sind die Gesetze für Immobilienbesitzer alles andere als attraktiv, sie können nicht weglaufen, noch sind sie einigermaßen geschont, aber in Zukunft wo es immer schwerer wird aus der arbeitenden Bevölkerung Steuern rauszupressen weil die sich danach es nicht mehr leisten kann zu arbeiten, wird man an die Immobilienbesitzer gehen. Ausrede findet sich schon, irgendwas mit Retten, und muss bezahlen weil andere nichts haben usw. usf.
Wann rentiert es sich vmtl noch? Fester, relativ krisensicherer aufgestellter Job, reichlich Eigenkapital (mindestens 50%) vorhanden, und Immo kostet nicht mehr als die Mietkosten für 8-12 Jahre für eine vergleichbare Behausung. - Ansonsten heißt es hier, warten.
Die Boomer werden sterben, die Leute die sich jetzt und die Jahre davor massiv verschuldet haben werden in nicht unerheblichen Teil bei nem kälteren wirtschaftlichen Wind diese Kredite nicht mehr bedienen können, und Banken als Eigentümer die gleichzeitig Liquidität brauchen werden, werden versuchen diese Dinger dann möglichst schnell wieder loszuwerden, während die Preise um 40,50, 70% fallen werden...Dann ist der richtige Zeitpunkt zum Kaufen, nicht wenn es alle tun und jeder Depp sich mehr Geld leihen kann als er vermutlich je verdienen wird. - Und falls doch die Lebensersparnisse reingesteckt werden, hat man ein "enormes" Klumpenrisiko wenn der Wert "verfällt", und die Arbeit
mehrerer Jahre ist erledigt. Von zusätzlichen Ausgaben wie Wartung, Renovierung... oder bei ner Eigentumswohnung den Vorstellungen von euren trotteligen bommer-Nachbarn auf ner "Eigentümmerversammlung" die euch zur Kasse bitten werden....
Aktien, Fonds, Wertpapiere:
Im Ursprünglichen Beitrag ging es um Aktien und Fonds. - Hätte ich/man 2009 gewusst das man jedes Gesetz und Auflage brechen wird um "die Wirtschaft" oder was man dafür hält, zumindest die Kapitalmärkte in einer künstliche Illusion die nächsten 10 Jahre oben zu halten... Dann hätte ich hier große Summen "investiert". Wenn man in die Zukunft hätte sehen können hätte es sogar gereicht einfach Geld in eine "Global diversifizerten" Fond, oder besser einen "Indexfonds" zu stecken, der die Zusammenstellung der Indizies simuliert, und natürlich "gut abschneidet" wenn alle nur das Ziel haben den Kurs dieser Indexe oben zu halten.
Lohnt es sich jetzt, im Moment noch sowas zu kaufen? - alles verharrt auf höchstständen oder bewegt sich seitwärts... das nächste Damoklesschwert der nächsten Monate ist das der Türkei der Stecker gezogen wird, was die italienischen, spanischen und französischen Großbanken in Probleme bringen, und nicht wenig Panik verursachen wird... -> Meiner Meinung nach nicht, großartige Entwicklungen nach oben sind nicht mehr wirklich zu erwarten, die Risiken überwiegen, Fonds funktionieren nur in dauerhaft steigenden Märkten.
"Brauchbar" investieren kann man eigentlich erst wenn man die nächsten 10.000 rumliegen hat, und diese wirklich nicht braucht und einem nix besseres einfällt, dann kann man die Aktien von 4-5 Unternehmen sich suchen, die vermutlich nen Krieg überlegen, die halbwegs eine Dividende zahlen, und für € diidede pro Jahr iht € pro Stük gerade "koste solle", ud hier ege Ausgabeaufschlägen, Spesen etc. um 2-2,5k pro Einzelwert investieren. Diese Aktien dann am besten vergessen das man sie hat, also eine haltedauer von 5 besser 8-10 Jahren rechnen, verkaufen oder Umschichten kann man wenn wirklich mal etwas 33+% über dem was man ausgegeben hat gestiegen ist. Ud atürlih ier die Besteuerug i Auge ehalte, e a die € "freietrag" ausschöpfen kann pro Jahr ist das schon gar nicht schlecht.
Von Optionsscheinen, Staatsanleihen (schauder), und den Quadrillionen intransparenter Zock und Müllpapiere sollte man tunlichst die Finger lassen wenn man keine Ahnung hat was man da tut, und die wenigsten haben es. Gegen das Finanzcasino ist richtiges Glücksspiel wie Roulette fast attraktiver weil es sowohl transparenter und weniger besteuert ist.
Aer: .€ als "Erstetrag" sid gloal gesehe oh iht iel, ud ur ei esserer Notgroshe. Wer mit den nächsten 20,30k verfährt wie mit den ersten 10K, der wird nichts falsch machen, und hat die notwendigen Ressourcen und Optionen um sich auf verändernde Lagen einzustellen, oder zumindest den jetzigen Zustand zu sichern und auszubauen, und wenn man nicht weiß wohin mit seinem Geld kann man es immernoch ausgeben
Vorgezogener Konsum, Ersatzinvestition von verschlissenen Güttern, "Prepping", -> und eben auch "Leben", denn Luxus wie Urlaube und andere Dinge machen eben auch erst Spaß wenn man sie sich leisten kann