Im medialen Schweinesystem wurde sich in den letzten Monaten oft auf die "Prepper" gestürzt, paar Monate vorher hat man überhaupt erst den Begriff gehört, um diese dann anschließend alle zu reichsbürgern und zu hitlern.
Plötzlich kamen dann Artikel wie "haben die vielleicht doch recht?" Nun, egal was die Presstituierten von sich geben.
Corona motiviert jetzt viele Leute, selbst aus dem linken Spektrum zu "preppen".
Eine kurze Rückblende was passiert ist: Zum ersten mal seit Jahrzehnten standen Menschen in Deutschland vor leeren Supermarktregalen. Noch gab es keine Maskenpflicht aber für den Wohlstandsverwöhnten spielten sich plötzlich gespenstische Szenen in seinem Supermarkt vor der Haustür ab.
- Plötzlich bekommen wir nicht mehr alle Sachen
- WICHTIGE Produkte können nicht mehr gekauft werden.
Hamsterkäufer sind ja eigentlich nur "Prepper mit Spätzung", und bei Panik gilt "If you panic, panic first". - Wer zuerst kommt bekommt alles, und wer zuletzt kommt den bestraft das Leben, und wischt sich dann halt den Arsch mit der Hand ab. Seife ist leider auch aus.
Ich ging in der Zeit etwas häufiger einkaufen, aber vor allem um zu beobachten was passiert.
Was war gefragt? Außer Klopapier?
- Mehl, in den größeren Märkten mit mehr Publikum verschwand jegliches Mehl komplett aus den Regalen. Später die Trockenhefe die tlw. jetzt Monate später immernoch schwer zu bekommen ist.
- Pasta, dito.
- Milch im Tetrapack
- Handseife
Im Pleb-Lidl war tagesfrisches Brot nicht mehr zu bekommen, jedes Gramm an Backwaren.
Fertiggerichte und Konserven waren nur tlw. dezimiert und in größerer Menge verfügbar.
Viele sonstige Waren hätten leicht substituiert werden können durch andere Waren und diese waren gar nicht gefragt. Während Desinfektionsmittel - auch untaugliche - vergriffen waren stand Scheibenfrostschutz-konzentrat (60%+ Ethanol) palettenweise herum.
Das Waren wochenlang verschwunden waren ist in erster Linen auf einen Zusammenbruch der Logistik zurückzuführen. - Punktuell durch Panik und durch den selbstverstärkenden Effekt, das etwas dass du als "Knapp" erachtest, eher nachfragst und mehr kaufst als du brauchst, wenn du siehst wie andere Leute das machen. - Dazu kam bei einigen Leuten auch ein völliger Kontrollverlust im Konsumverhalten und man kaufte wie im Rausch gewisse Artikel ohne zu wissen was sie damit eigentlich machen sollen.
Die Supermärkte konnten die drastisch gestiegene Nachfrage nicht bedienen, eine Erhöhung der Bestellmengen bei den Lieferanten kann erst mit eigener Verzögerung stattfinden und selbst wenn man genug Ware im Lager hätte, heißt es noch lange nicht das man jemanden beauftragen würde der ein zweites mal den Laden beliefert.
Der Großhandel und import/export verliefen trotz Lockdown und geschlossenen Grenzen im wesentlichen reibungslos, der Nahverkehr und die Endlogistik kann auf solche Ereignisse nicht flexibel reagieren, Bananen und sonstige Südfrüchte waren also ebensowenig Mangelware wie der Orangensaft aus dem brasilianischen Konzentrat usw.
Erst nach 2-3 Wochen hatte sich die Logistik und die Einkäufer darauf eingestellt, und neben einer um ca 30% Erweiterung des Klopapierregals wurde als Saison und Aktionsware auch Pasta und Mehl auch in für Endkunden ungewöhnlichen Verpackungsgrößen wie 5KG angeboten.
Was sind nun die Lehren die daraus gezogen werden können?
- Grundsätzlich sollte für jeden mit bisschen halbverstand klar sein dass es für den einzelnen fahrlässig auf eine Vorratshaltung bei Gütern des täglichen Gebrauches zu verzichten.
- Im Fall von einer Hysterie im Nahrungsmittelbereich werden so schnell wie jetzt bestimmte Waren verschwunden sind, alles an Essbarem verschwinden. Dann wird man auch mehr richtige Gewalt sehen anstatt alten Säcken und schitzoiden Fettweibern die sich um Klopapier streiten. Wenn es um ihren Kartoffelsack dann geht fließt Blut.
- Bei einem Ausfall der Großlogistik durch größere Ereignisse wenn z.B. der Nachschub aus Asien wegbrechen würde, sei es Tsunami oder weil man wegen einem Vulkanausbruch mal wieder nicht fliegt, in Verbindung mit Panikkäufen vor Ort wird man ebenfalls vor leeren Regalen stehen.
- In gewisser Weiße sieht man jetzt in der Automobilindustrie die Folgen von 3 Monaten Lockdown, viele Ersatzteile sind schwierig zu bekommen und die aktuelle Produktion der Fahrzeuge läuft sehr schleppend. In den 3 Monaten Lockdown und kurz danach wurden sämtliche Lagerbestände von häufig gefragten Teilen aufgebraucht, und nicht nur die Autofabriken sondern auch viele Zulieferer produzierten nicht, oder deutlich reduziert mangels Nachfrage. Auch Monate nach der "Neueröffnung" ist das Supply-Chain-Management damit beschäftigt hier aufgretetene Lücken und Mängel, und daraus ausgelöste Dominoeffekte bestmöglich zu beheben. Wer mit seinem tollen neuen Auto also nen Unfall hatte, der wartet mit etwas Pech jetzt also monatelang auf die Ersatzteile für die Reparatur.
Im Gegensatz zu früheren Zeiten mit Eiweißlücke oder Planwirtschaft ist die Logistik heute der Dreh und Angelpunkt für das Aufrechterhalten einer neuen oder alten Normalität, die Zunahme in Onlineshopping und anderes noch gar nicht mit eingeplant.
